Gelesen: „The Evil Me“ von Stefanie Hasse

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3216 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
340 Seiten
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Verlag: Impress (6. Oktober 2016)
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Sprache: Deutsch

**Du kennst niemanden weniger als dich selbst…**
Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses
Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung
zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der
MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip
eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits
und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten
Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann
beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche
Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was
geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…?
(Quelle: Impress)
Bisher konnte mich Stefanie Hasse immer begeistern mit
ihren Geschichten. Umso neugieriger war ich jetzt auf „The Evil Me“. Der
Klappentext klang bereits sehr vielversprechend, das Cover tat sein Übriges und
so begann ich gespannt mit Lesen.
Die Figuren sind Stefanie Hasse sehr gut gelungen, ich
konnte sie mir gut vorstellen.
Monica will endlich dazugehören. Sie fiebert ihrem 18.
Geburtstag entgegen, denn dann wird sich ihr Leben ändern. Zu Anfang wirkte
Monica etwas naiv auf mich, so als wüsste sie nicht was sie wirklich mit dem
MindLog erwartet. Ihr Vater hat sie immerhin davor gewarnt. Sie verändert sich
aber sehr als sich ihre Welt plötzlich ändert. Sie wird kritischer, hinterfragt
die Dinge mit einem Mal mehr. Die Entwicklung ist glaubhaft und realistisch
gehalten.
Auch die anderen Charaktere, wie Monicas Familie oder ihr
Freund, sind alle vorstellbar beschrieben. Hier hat Stefanie Hasse gute Arbeit
geleistet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich von
Anfang an für sich eingenommen. Ich war im Geschehen gefangen und wollte nicht
aufhören mit Lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Monica.
Hierfür hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. Hinzu kommen
hier immer wieder Passagen die aus Sicht des Täters in der Ich-Perspektive  erzählt werden.
Die Handlung an sich ist sehr spannend. Von Beginn an
wollte ich wissen wie es sich entwickelt, was weiter passiert. Nach und nach
macht man als Leser hier Entdeckungen, die mich irgendwie aber auch schockiert
haben. Immerhin ist das Szenario, das Stefanie Hasse hier eingebracht hat, gar
nicht mal so abwegig und könnte sich in einigen Jahren auch in der Realität
abspielen.
Immer wieder gibt es hier Wendungen, die mich überrascht
haben. Und ich habe die gesamte Lesezeit über gerätselt, wer hinter allem
stecken könnte. Hier musste ich mich aber bis zum Schluss gedulden.
Das Ende ist dann ebenso überraschend und spannend
gehalten. Stefanie Hasse löst alles auf, schließt ihr Buch sehr gut ab und ich
als Leser war letztlich zufriedengestellt.
Insgesamt gesehen ist „The Evil Me“ von Stefanie Hasse
ein rundum gelungener Roman, mit einer wirklich tollen Idee.
Die glaubhaft und vorstellbar gestalteten Charaktere, der
flüssige einnehmende Stil der Autorin, sowie eine Handlung mit spannenden
Verlauf und dystopischen Hintergrund, haben mich auf ganzer Linie überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Ein Kommentar

  1. Ich MUSS es auch noch lesen 🙂 So viele tolle Meinungen haben mich schon richtig neugierig darauf gemacht! Tolle Rezension (:

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