Gelesen: „Für König und Vaterland: Der Wechselbalg“ von Susanne Gerdom

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Taschenbuch: 400 Seiten
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Verlag: Drachenmond-Verlag
(14. Dezember 2015)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3959910517
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ISBN-13: 978-3959910514

London im Jahr 1815 – England erfährt eine Atempause im
Krieg gegen Napoleon, aber die englischen Vampire, Werwölfe und Elfen müssen
sich immer noch gegen die Dämonenjäger des Vatikans zur Wehr setzen. Das
»Liederliche Quartett«, eine Freundesgruppe tollkühner junger Adliger, steht im
Dienste des Innenministers, um eine Verschwörung gegen das Königshaus
aufzudecken.
Idris Hathaway, Marquess of Auden, der »Wechselbalg«,
soll in eine Gruppe von Hochverrätern eingeschleust werden. Doch dann wird
seine Mätresse ermordet und er als Mörder verdächtigt, während ihm selbst ein
Attentäter auf den Fersen ist.
Wie nahe steht Idris der Verräter, nach dem das Quartett
sucht? Und welches Geheimnis verbirgt die verruchte Lady Falconer? Idris gerät
in Lebensgefahr, und nur die Elfen von London können ihn retten …
(Quelle: Drachenmond Verlag)
„Für König und Vaterland: Der Wechselbalg“ stammt aus der
Feder von Susanne Gerdom. Für mich war dies nicht der erste Roman der Autorin.
Aufgrund des ansprechend klingenden Klappentextes und des Covers war ich
neugierig auf die Geschichte, die mich zwischen den Buchdeckeln erwarten würde.
Die Charaktere, von denen es hier sehr viele verschiedene
gibt, sind an sich gut gestaltet. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen hier 4
Adlige. Ich muss zugeben auf mich machten sie den Eindruck, dass sie doch
verwöhnt und arrogant seien. Vor dem Hintergrund der Zeit, in der das Geschehen
angesiedelt ist, wurden sie mir aber nach und nach doch sympathisch.
Idris ist einer von ihnen. Bei ihm fuhr meine Sympathie
im wahrsten Sinne Achterbahn. Er hats mir echt schwer gemacht. Er wirkte aber
nichts desto trotz menschlich. Idris ist der Wechselbalg und er denkt er wäre
ausgestoßen und missachtet.
Auch die anderen 3 der Adligen sind gut gestaltet. Sie
konnte ich mir sehr gut vorstellen und deren Handlungen auch gut
nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
gut und leicht lesen. Ich bin flott durch das Geschehen, das zu Anfang
eigentlich gar nicht so einfach gehalten ist, gekommen und konnte gut folgen.
Das Geschehen selbst ist unvorhersehbar und hat mich
immer wieder überraschen können. Nichts ist hier durchsichtig oder zu erahnen,
so gefällt mir das wirklich gut. Allerdings der Anfang war mir etwas zu
schleppend. Die Handlung brauchte mir ein wenig zu lange bis wirklich Fahrt
aufkam. Dann aber war es sehr spannend und interessant gehalten.
Angesiedelt ist das Geschehen im 19. Jahrhundert und
Susanne Gerdom hat sich in ihrer Schreibweise auch dieser Zeit angepasst. So
wirkt alles authentisch und glaubhaft.
Das Ende kam mir etwas zu flott. Ich hatte irgendwie das
Gefühl man wird aus der Handlung gerissen. Es passt irgendwie aber irgendwie
auch nicht. Ich würde mich über eine Fortsetzung auf jeden Fall freuen.
Abschließend gesagt ist „Für König und Vaterland: Der
Wechselbalg“ von Susanne Gerdom ein doch sehr guter Roman, der im 19.
Jahrhundert angesiedelt ist.
Gut gestaltete Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender
Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ein wenig Zeit braucht, dann aber
spannend und interessant gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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