Gelesen: „Sonnenschein und Finsternis“ von Aurelia Velten

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 4125 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
413 Seiten
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Verlag: Hippomonte Publishing e.K. (11. November 2016)
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Sprache: Deutsch

 
Honey-Blue Oh ist Physikerin. Sie hat nicht nur den wohl
absurdesten Namen der Welt, sondern auch noch eine Mutter, die ihr schon immer
das Gefühl gibt, zu schlau und karrierefixiert zu sein. Davon hat sich
Honey-Blue nie beeinflussen lassen, bis sie schließlich von ihrem Freund für eine
andere sitzen gelassen wird. In einem Anflug von Wahnsinn verwandelt sie sich
in genau das dumme Blondchen, das sich ihre Mutter immer zur Tochter gewünscht
hat.
In einer Bar trifft sie auf den mürrischen Profibasketballspieler Timothy Gray.
Eigentlich hätte es nur ein One-Night-Stand sein sollen, doch am nächsten
Morgen ist Tim nicht bereit, Honey-Blue gehen zu lassen. Ihre Frohnatur lässt
seine inneren Dämonen endlich verstummen.
Je näher sich die beiden kommen, desto schwerer fällt es Honey-Blue jedoch,
ihre Rolle aufrechtzuerhalten …
(Quelle: Amazon)
Bisher kannte ich die Autorin Aurelia Velten noch nicht.
Umso neugieriger war ich daher auf ihren neuen Roman „Sonnenschein und
Finsternis“. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so
begann ich gespannt mit Lesen.
Es gibt hier zwei Protagonisten, die unterschiedlicher
nicht sein könnten. Zum einen ist es Honey-Blue Oh, der Name ist richtig klasse.
Sie ist Physikerin und ich empfand sie als sehr sympathisch beschrieben. Bisher
hat sie immer nur für ihre Arbeit gelebt. Das sie auch einmal eher unvernünftig
sein möchte und sich dann auf eine heiße Nacht einlässt, ich kann sie
verstehen. Als Leser aber merkt man auch Honey-Blue Oh verbirgt etwas. Was das
kommt erst im Verlauf der Handlung ans Licht.
Der männliche Gegenpart zu Honey-Blue Oh ist Tim. Er ist
es auch mit dem sie eine heiße Nacht verbringt. Auch Tim ist sehr gut
beschrieben und man merkt das er und Honey Blue sich gegenseitig anziehen. Ich
empfand ihn auch als sympathisch, auch wenn er sich regelrecht verbietet
glücklich zu sein.
Doch nicht nur die beiden Protagonisten sind der Autorin
sehr gut gelungen, auch die Nebenfiguren haben mir gefallen. Alle konnte ich
mir gut vorstellen und die Handlungen sind alle verständlich.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und
leicht zu lesen. Ich bin richtig flott durch die Geschichte gekommen und hatte
den Roman innerhalb kürzester Zeit ausgelesen.
Die Handlung hat mir, trotz dass ich Quereinsteigerin
bin, keinerlei Probleme bereitet. Ich konnte mühelos folgen, auch wenn es
bereits der 6. Teil der „Boston Berserks“ ist, und alles war für mich
nachvollziehbar und verständlich. Besonders gut fand ich, dass es neben der
Hauptgeschichte noch etwas gibt, das parallel dazu verläuft. Man kommt hier
nicht durcheinander, eher im Gegenteil, ich empfand beide Geschichten richtig
gut.
Das Geschehen dieses Romans ist wie aus dem Leben
gegriffen. Man fühlt sich als Leser mit den Charakteren verbunden, alles ist
authentisch und glaubhaft. Man durchlebt als Leser die gesamte Bandbreite der
Gefühle.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist in sich
geschlossen, es bleiben so keinerlei offene Fragen. Der Schluss rundet das
Geschehen sehr gut ab und hat mich absolut zufriedengestellt.
Abschließend gesagt ist „Sonnenschein und Finsternis“ von
Aurelia Velten ein rundum gelungener Roman, der mich als Leser begeistert hat.
Authentische Charaktere, ein wunderbar flüssig lesbarer
Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich mitfiebern und mitleiden ließ,
haben mich überzeugt und ganz wunderbar unterhalten.
Wirklich empfehlenswert!
Ich danke dem Verlag und der Autorin für das Vorab – eBook!
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