Gelesen: „Seelenhauch“ von Annie J. Dean

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1716 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
367 Seiten
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Verlag: Dark Diamonds (28. Oktober 2016)
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Sprache: Deutsch

**Für einige Geheimnisse muss man direkt in die
Vergangenheit reisen…**
Die 20-jährige Helen glaubt nicht an Geister. Als fertig
ausgebildete Krankenschwester hat sie bereits einige Menschen sterben sehen,
aber nie wurde sie von einer rastlosen Seele heimgesucht. Das ändert sich
schlagartig, als sie sich nach einer scheinbar harmlosen Partie Gläserrücken
plötzlich nicht mehr allein fühlt und von einem sterbenden Patienten um einen
letzten Gefallen gebeten wird: Sie soll das Zuhause eines gewissen Kilian
aufsuchen. Ihre Recherche führt sie in ein steinreiches Villenviertel und
direkt in die Arme des attraktiven Jungdesigners Elias. Zusammen versuchen sie
der Geschichte des verstorbenen Erben auf die Spur zu kommen – und werden dabei
direkt in die Vergangenheit katapultiert…
(Quelle: Dark Diamonds)
Die Autorin Annie J. Dean war mir bereits vor diesem
Roman gut bekannt. Bisher konnte sie mich immer mit ihren Geschichten für sich
gewinnen. Daher war ich nun neugierig darauf was mich in „Seelenhauch“ wohl
erwarten würde. Das Cover sprach mich total an und auch der Klappentext
versprach bereits sehr viel.
Die Protagonistin Helen hatte es mir auf Anhieb sehr
angetan. Sie mag Bücher sehr gerne und geht gerne shoppen. Sie ist sehr
liebenswert und freundlich beschrieben. Um die Geisterwelt hat Helen bisher
immer einen großen Bogen gemacht, ihrer Mitbewohnerin zuliebe aber nimmt sie an
einer Seance teil. Diese verändert Helen, das merkt man als Leser doch
deutlich. Ich konnte ihre Angst sehr gut nachempfinden.
Elias mochte ich ebenso sehr gerne. Er ist süß,
einerseits eher rebellisch aber auch sehr soft. Diese Mischung hat mir sehr gut
gefallen. Außerdem wirkte Elias auch sehr charmant auf mich. Seine
Vergangenheit hat ihn doch sehr geprägt.
Auch bei den Nebencharakteren hat Annie J. Dean gute
Arbeit geleistet. Jeder von ihnen fügt sich gut ins Geschehen ein, auch wenn
sie sich nicht aufdrängen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr
jugendlich gehalten. Auf mich wirkte er frisch und ich habe mich beim Lesen
sehr wohl gefühlt.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Sichtweisen von Helen und Elias. Für beide hat Annie J. Dean die
Ich-Perspektive verwendet, die ich hier als sehr passend empfand.
Die Handlung beginnt eher geheimnisvoll. Danach ist man
sozusagen direkt mittendrin und es kommt sehr rasch Spannung auf, die das
gesamte Buch über konstant gehalten werden kann. Ab der Seance konnte ich das
Buch nicht mehr zur Seite legen, ich war vollkommen abgetaucht und musste
wissen was weiter passiert. Es wird gruselig und somit ist es auch nicht unbedingt
etwas für schwache Nerven.
Die hier vorkommende Liebesgeschichte fügt sich gut in
die Handlung ein, sie drängt sich nicht auf.
Das Ende ist jetzt nicht unbedingt überraschend gekommen.
Dennoch hat es mir aber sehr gut gefallen. Es schließt den Roman sehr gut ab
und macht ihn wirklich rund.
Alles in Allem ist „Seelenhauch“ von Annie J. Dean ein
Roman, der mich von der Idee her auf Anhieb begeistern konnte.
Sehr gut gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer
jugendlicher Stil der Autorin sowie eine Handlung, die direkt beginnt und in
der viel Spannung aber auch eine kleine Liebesgeschichte vorhanden sind, haben
mir viel Freude bereitet und mich auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!

Ein Kommentar

  1. Hey,

    ich habe diesen Starter auch gelesen und fand Seelenhauch einfach grandios. Es war gruselig, liebevoll und mitreisend. Genau die richtige Mischung zum Lesen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Ruby

Kommentare sind geschlossen.

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