Gelesen: „Der Duft von Eisblumen“ von Veronika May

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1060 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
368 Seiten
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Verlag: Diana Verlag
(8. August 2016)
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub

Das Buch kaufen – Taschenbuch
Das Buch beim Verlag

 
Weißt du, wie Eisblumen duften?
Gerade frisch getrennt, verliert Rebekka im Stau die
Nerven und fährt ihrem Vordermann mit Absicht auf die Stoßstange. Jetzt steht
sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht. Die
aufgebrummten Sozialstunden muss sie bei der 88-jährigen Dorothea von Katten
ableisten. Die lebt allein in einer verwunschenen Villa mit einem riesigen
Garten, und zunächst scheinen die beiden Frauen nur ihre Dickköpfigkeit
gemeinsam zu haben. Bis Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis der alten Dame
stößt und versteht, dass man sein Herz nicht auf ewig verschließen kann.
(Quelle: Diana Verlag)
Hinter der Autorin Veronika May verbirgt sich die Autorin
Heike Eva Schmidt, die mir bereits gut bekannt war. Umso neugieriger war ich
auf „Der Duft von Eisblumen“. Der Klappentext versprach mir ein richtig schönes
Buch, also begann ich gespannt mit dem Lesen.
Die Protagonistin Rebekka ist jemand mit der man sich gut
identifizieren kann. Für ihren Job opfert sie sich auf, Überstunden sind für
sie Normalität. Dadurch aber geht ihre Beziehung den Bach runter und auch ihre
Freunde wenden sich mehr und mehr von ihr ab. Damit aber nicht genug sie findet
sich zudem vor Gericht wieder und wird zu Sozialstunden verurteilt. Diese muss
sie bei Dorothea von Katten ableisten. Durch diese Zeit lernt der Leser auch
eine andere Seite von Rebekka kennen. Sie wird immer liebevoller und mir
dadurch auch sympathischer. Diese Wandlung hat mir persönlich sehr gut
gefallen.
Dorothea von Katten ist 88 Jahre alt und nicht mehr ganz
so rüstig. Sie hat eine ziemlich spitze Art an sich und wirkte zunächst doch
eher unfreundlich und ja auch hart auf mich. Doch auf Dorothea hat eine andere
Seite, sie kann richtig weich sein.
Diese beiden Frauen zusammen ergeben eine tolle Mischung
und man hat während des Lesens durchaus auch sehr humorvolle Passagen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Zu Anfang waren es vielleicht ein paar zu abrupte Wechsel, die mich ein
wenig aus dem Konzept gebracht haben. Ich habe mich aber daran gewöhnt und dann
ging es mit dem Lesen viel besser.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Sicht
von Rebekka in der Gegenwart. Zwischendrin aber gibt es immer wieder Briefe von
Dorothea aus den Jahren des Zweiten Weltkrieges. Dadurch lernt man Dorothea,
auch als 17-jähriges Mädchen, gut kennen.
Die Handlung selbst ist durchaus spannend gehalten. Man
ist als Leser neugierig darauf welches Geheimnis Dorothea wohl hat. Außerdem
verfolgt man Rebekkas Weg sehr interessiert mit. Die Verknüpfung von Gegenwart
und Vergangenheit tut dabei ihr übriges.
Ins Geschehen eingearbeitet ist zudem eine schöne
Liebesgeschichte, die sich gemächlich und dadurch auch glaubhaft entwickelt.
Die Gefühle hier konnte ich gut nachvollziehen.
Das Ende hat mich zufriedengestellt. Es passt zum Gesamtgeschehen
und macht es rund. Ich habe letztlich das Tablet mit einem Lächeln zur Seite
gelegt.
Insgesamt gesagt ist „Der Duft von Eisblumen“ von
Veronika May ein richtig schöner Frauenroman, der mich gut unterhalten konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil,
der mir durch die etwas abrupten Übergänge nur zu Beginn etwas Probleme bereit
hat, und eine Handlung, die spannend gehalten ist aber auch eine richtig schöne
Liebesgeschichte beinhaltet, haben mir wirklich schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook!
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