Gelesen: „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ von Nicholas Gannon

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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
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Verlag: Coppenrath (4. August
2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3649619423
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ISBN-13: 978-3649619420
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
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Originaltitel: The Doldrums

Der 11-jährige Archer will die Welt erforschen, vom
Dschungel bis zur Wüste – genau wie seine Großeltern! Doch die verschwanden vor
zwei Jahren spurlos bei einer Expedition am Südpol. Seitdem lassen Archers
Eltern ihn kaum noch vor die Tür. Schluss mit der Entdecker-Tradition! Doch als
eines Tages ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen
Haufen Koffer mit Reiseaufzeichnungen übergibt, steht für Archer fest: Er muss
zum Südpol reisen und seine Großeltern finden! Ein neuer Schatz in der
Kinderliteratur und eine Hommage an die Kraft der Fantasie. Genial erdacht und
opulent illustriert von Nicholas Gannon.

(Quelle: Coppenrath)

„Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ stammt
vom Autor Nicholas Gannon. Es ist das Debüt des Autors und gleichzeitig der
Auftaktband einer Reihe. Mich haben die Aufmachung dieses Buches und auch der
Klappentext wirklich sehr angesprochen.
Es gibt verschiedene Charaktere im Buch, die mir ganz
unterschiedlich gefallen haben.
Zum einen natürlich der Protagonist Archer. Er ist 10
Jahre alt und ganz anders als Andere. Er wächst in einem ganz besonderen Haus
auf. Und Archer darf nicht raus und unter Leute gehen. Somit ist er ein
Außenseiter.
Ein weiterer Charakter der Geschichte ist Oliver. Er ist
ziemlich ängstlich und auch pessimistisch. Er will Archer ein guter Freund
sein, doch so wirklich klappt das nicht. Es kommt so zu doch recht komischen
Situationen.
Dann gibt es hier noch Adelaide. Sie ist gerade erst
frisch aus Paris zugezogen und tanzt sehr gerne Ballett. Sie macht das etwas
merkwürdig wirkende Trio komplett.
Auch die Nebencharaktere sind soweit gut beschrieben.
Hier gibt es einige, die sympathisch beschrieben sind und einige, die mir nicht
ganz so gut gefallen haben.
Der Schreibstil des Autors ist soweit gut zu lesen. Er
schreibt altersgerecht und verständlich, man kommt gut durch die Seiten.
Allerdings habe ich mit der Handlung doch ein paar
Probleme gehabt. Es entwickelt sich so ganz anders als ich es erwartet habe.
Klar es ist interessant und auch spannend gehalten. Aber eben diese Spannung
kann nicht das gesamte Buch über gehalten werden. Immer wieder gibt es hier
Längen, die das Buch zäh machten und in denen ich mich zwingen musste dran zu
bleiben. Ich habe hier wirklich mehr erwartet, mehr Action und Abenteuer.
Die Zeichnungen, die hier vom Autor selbst stammen, haben
mir hier sehr gut gefallen. Sie unterstützen die Geschichte sehr gut.
Das Ende ist soweit gut. Es macht neugierig auf die
Fortsetzung, von der ich aber noch nicht wirklich weiß ob ich sie lesen werde.
Das entscheide ich dann ganz aktuell.

Alles in Allem ist „Die höchst wundersame Reise zum Ende
der Welt“ von Nicholas Gannon ein Roman für junge Leser, der es mir jedoch
nicht ganz leicht gemacht hat.
Gut beschriebene Charaktere und ein gut lesbarer
altersgerechter Stil des Autors stehen hier einer Handlung gegenüber, die
interessante und spannend gehaltene Passagen hat aber leider auch viele Längen
aufweist. Hier ist mehr Potential vorhanden als genutzt wurde.
Schade!

Ich bedanke mich beim Coppenrath Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

3 Kommentare

  1. Das Buch ist mir jetzt schon öfter wegen dem schönen Cover und dem spannenden Titel aufgefallen. Allerdings klingen die Rezensionen bisher nicht sooo überzeugend, dass ich zugegriffen habe. Vielen Dank für deine Meinung!

  2. Hallo Manja,

    ich kann deine Kritik nachvollziehen. Auch mir sind ein paar Längen aufgefallen, aber ich habe das als nicht so schlimm empfunden. Der Schreibstil ist einfach so toll, dass ich jedes Wort aufgesogen habe. Ein bisschen mehr Action wäre schön gewesen, insgesamt aber tolles Buch =)

    LG
    Anja

  3. Das Cover und der Titel hatten mich auch bereits neugierig gemacht, aber so ganz überzeugt klingst du ja nicht.

    Ich wünsche dir einen guten Start in den Tag!

    LG Ulrike

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