Gelesen: „Das Schlehentor (Lieder von Schatten und Licht 1)“ von Swantje Berndt

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1009 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
397 Seiten
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Sprache: Deutsch
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Inmitten der Grenzkriege zwischen der Glasstadt und dem
Felsenreich Khatalah wird ein Mädchen geboren. Seine goldenen Iriden zeichnen
es als Lichte aus, doch das dunkle Erbe des Vaters rauscht machtvoll in seinen
Adern.
Um es vor der Grausamkeit der Nachtfresser zu schützen, wird es in die Welt
jenseits des Tores gesandt.
Die sechzehnjährige Fiona führt ein unspektakuläres Leben zwischen der
Gärtnerei ihres Großvaters und den Ärgernissen des Schulalltags.
Sie flüchtet sich in ihre Träume und lauscht der Sehnsucht, die ihr eine
seltsame Melodie in die Seele wispert.
Eines Tages begegnet ihr ein Fremder mit nachtschwarzen Augen. Er behauptet,
das Mädchen aus Licht und Schatten zu suchen, um es in seine Heimat
zurückzubringen.
(Quelle: amazon)
Die Autorin Swantje Berndt war mir bereits gut bekannt
und konnte mich bisher mit ihren Fantasyromanen begeistern. Nun also ist ihr
neuestes Werk „Das Schlehentor“ erschienen. Dieser Roman ist der erste Teil der
„Lieder von Schatten und Licht“ – Dilogie und ich war wirklich gespannt was
mich hier wohl genau erwarten würde.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Jeder von
ihnen hat Eigenarten, ja Ecken und Kanten, die ihm die gewisse Note geben.
Fiona ist ein junges Mädchen das mich sehr begeistert
hat. Sie ist ziemlich eigensinnig und sehr temperamentvoll. Zuerst glaubt sie
nicht an die Geschichten, die ihr die 3 Fremden da erzählen, dann aber findet
sie sich schneller als gedacht in einer Parallelwelt wieder, die sie so noch
nicht erlebt hat. Je weiter man hier vorankommt desto mehr verändert sich
Fiona. Sie wächst an ihren Aufgaben und macht das Beste aus dem was sich ihr in
den Weg stellt.
Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind Swantje
Berndt gut gelungen. Hier ist es vor allem Cordic, der mir sehr gut gefallen
hat. Auf mich wirkte er sehr interessant gehalten. Cordic ist zudem sehr
geheimnisvoll aber auch anziehend beschrieben.
Und dann gibt es noch zahlreiche Nebencharaktere, die
sich gut ins Gesamtgeschehen einfügen. Auch hier kann ich behaupten jeder von
ihnen bringt seine ganz eigenen Dinge mit ins Geschehen und gibt ihm dementsprechend
die nötigen Impulse mit.
Der Schreibstil der Autorin ist  flüssig lesbar. Ich muss aber leider gestehen
ich habe hier zu Anfang ein paar Probleme gehabt ins Buch hineinzukommen. Ich
kann noch Nichtmals genau sagen woran es genau gelegen hat, mich hat es zu Beginn
nicht fesseln können. Das at sich dann aber nach etwa 30 % des eBook gelegt und
ab da kam ich dann flüssig und gut voran.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Somit gibt es auch verschiedene Handlungsstränge, die man als
Leser hier kennenlernt. Zunächst laufen diese parallel, laufen dann aber nach
und nach zusammen und ergeben letztlich ein stimmiges Ganzes.
Die Handlung selbst hat es mir, wie bereits erwähnt, doch
etwas schwer gemacht. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um wirklich anzukommen.
Danach aber konnte mich die Spannung fesseln und ich wollte wissen wie es
weitergeht. Swantje Berndt hat hier immer wieder neue Enthüllungen, neue
Wendungen uns Geschehen eingebaut. Diese entfachen noch zusätzlich Spannung.
Es gibt aber durchaus auch emotionale Passagen. Diese
sind verständlich und nachvollziehbar geschrieben, als Leser kann man
beispielsweise die Verzweiflung Fionas sehr gut nachempfinden.
Das Ende ist dann leider sehr gemein gehalten. Man möchte
eigentlich sofort weiterlesen, der Cliffhanger macht ungemein neugierig.
Kurz gesagt ist „Das Schlehentor“ von Swantje Berndt ein
wirklich sehr guter Auftakt der „Lieder von Schatten und Licht“ – Dilogie.
Gut gestaltete Charaktere, die alle samt Ecken und Kanten besitzen, ein
flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die es mir zu Anfang
allerdings doch etwas schwer gemacht und mich nicht direkt für sich gewinnen
konnte, danach aber wirklich spannend und auch emotional gehalten ist, haben
mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook!
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