Gelesen: „In der Seele ein Grauwolf (Heart against Soul 2)“ von Anika Lorenz

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2651 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
215 Seiten
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Verlag: Impress (3. November 2016)
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Sprache: Deutsch

 
**Folge der Fährte der Grauwölfe…**
Endlich ist es Emma gelungen, das Geheimnis
aufzudecken, das so lange zwischen ihr und Nate stand. Doch während sie sich
ihm näher fühlt als je zuvor, scheint ihr normales Leben weiter entfernt, als
sie es jemals für möglich gehalten hätte. Denn in ihrer Kleinstadt ist nun
plötzlich sie diejenige mit dem Geheimnis. Und einem gefährlichen noch dazu.
Verzweifelt versucht sie sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, aber wie soll sie
das Tier in sich kontrollieren, wenn sie noch nicht mal weiß, welche Bestie in
ihr schlummert?
(Quelle: Impress)
Der erste Teil der „Heart against Soul“ – Reihe von Anika
Lorenz hat mir bereits gut gefallen. Nun also hatte ich den zweiten Band „In
der Seele ein Grauwolf“ auf meinem Tablet und war sehr gespannt darauf wie es
wohl weitergehen würde.
Emma, die Protagonistin, weiß mittlerweile, dass sie eine
Gestaltwandlerin ist. Im Vergleich zu Band 1 hat sie an Stärke dazugewonnen.
Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen. Sie
erkämpft sich auch hier wieder einen Platz in meinem Herzen, ich mochte sie
gerne.
Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Emmas Großmutter,
gewinnen hier auch deutlich. Wobei die Großmutter verstehe ich noch immer nicht
wirklich, dass sie ihre Enkelin so ignoriert. Und die beiden männlichen
Charaktere der Geschichte sind ganz gut gelungen. Sie haben hier ein paar Mal
für Schmunzeln gesorgt.
Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm zu lesen.
Es gibt aber leider auch Stellen wo man von Handlung zu Handlung springt.
Dadurch stockt es ein wenig, das wird aber meist durch wesentlich besser
geschriebene Stellen   abgelöst.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emma. Die
Autorin hat hier erneut die Ich-Perspektive verwendet, die ich sehr passend
empfand.
Die Handlung knüpft direkt an Band 1 an. Daher sollte man
diesen vorab gelesen haben, denn nur dann ist alles verständlich und man kann
gut folgen. Es geht somit auch direkt wieder mit der Spannung weiter, mit der
Band 1 geendet hat. Und es geht sehr rasant zu, manchmal vielleicht ein wenig
zu schnell. Anika Lorenz hat Wendungen eingebaut, die mich überrascht haben und
die dem Geschehen neue Impulse geben.
Die eingebaute Dreiecksbeziehung ist okay, man muss es
halt mögen. Mich stört sie soweit nicht. Als Leser steht man hier auch etwas
zwischen den Stühlen, denn beide Herren sind gut beschrieben.
Die Idee mit der Gestaltwandlerin gefällt mir nach wie
vor sehr gut. Ich finde es spannend zu verfolgen wie Emma sich langsam aber
sicher damit abfindet, wie sie dazulernt.
Das Ende hat mich berührt und ich habe sogar eine Träne
verdrückt. Zudem macht es sehr neugierig auf Band 3, der Anfang 2017 erscheinen
wird.
Zusammengefasst gesagt ist „In der Seele ein Grauwolf“
von Anika Lorenz eine Fortsetzung, die sich gut an den ersten Teil der „Heart
against Soul“ – Reihe anfügt.
Bekannte Charaktere, die hier vorankommen, ein soweit
angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die rasant und spannend gehalten
ist, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 3.
Durchaus lesenswert!

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