Gelesen: „Das Herz der Nacht“ von Fabienne Siegmund

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Gebundene Ausgabe: 324 Seiten
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Verlag: Acabus Verlag (2. September 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3862824357
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ISBN-13: 978-3862824359

 
Wie eine verlorene Liebe Venedig in ewiges Tageslicht
taucht 
Sieben Tage lang geht die Sonne über Venedig nicht mehr
auf. Am achten Morgen ist Anisa, die Assistentin und Geliebte des
Straßenzauberers Matéo, plötzlich verschwunden. Matéo ist sich sicher, dass
Anisa ihn nicht freiwillig verlassen hat. Während Venedig in den folgenden
Tagen in ewigen Tag getaucht ist, sucht er verzweifelt die Stadt nach ihr ab.
In einem verborgen liegenden, seltsamen Zirkus findet Matéo endlich Anisa
wieder, doch als er sie anspricht, erkennt sie ihren Geliebten nicht. Sie lädt
den Zauberer jedoch ein, ebenfalls im Zirkus aufzutreten. Und so begibt sich
Matéo in eine verzauberte Zirkuswelt, die nicht nur das Geheimnis seiner
Geliebten zu hüten scheint, sondern auch den Schlüssel zum andauernden
Tageslicht über Venedig in sich birgt.
(Quelle: Acabus Verlag)
Bisher war mir die Autorin Fabienne Siegmund komplett
unbekannt. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Roman „Das Herz der Nacht“.
Das Cover und der Klappentext versprachen hier bereits sehr viel und so begann
ich neugierig mit dem Lesen.
Matéo gefiel mir sehr gut. Er ist ein junger Zauberer,
der allerdings nicht ganz so talentiert ist. Matéo begibt sich hier auf die
Suche nach seiner Freundin Anisa. Diese Suche ist abenteuerlich. Ich empfand
Matéo als gut und vorstellbar beschrieben, konnte seine Handlungen soweit auch
sehr gut nachvollziehen.
Leider aber ist Matéo der Einzige der gut beschrieben
ist. Die anderen Figuren der Geschichte bleiben leider doch sehr blass und eher
im Hintergrund. Ich fand es schade, denn über manch einen hätte ich doch sehr
gerne viel mehr erfahren.
Der Schreibstil ist einfach und lässt sich gut lesen. Sie
beschreibt ihre geschaffene Welt gut und bildhaft, man kann sie sich gut
vorstellen.
Die Handlung selbst ist interessant und auch spannend
gehalten. Die Idee mit dem Zirkus, auf den Matéo hier trifft, gefiel mir sehr
gut. Dadurch bekommt die Handlung etwas Magisches und auch Märchenhaftes.
Eigentlich aber ist es ein Fantasyroman.
Gut gefiel mir das man sich als Leser in Matéo
hineinversetzen kann. Allerdings ein paar Stellen gab es die sich für mich doch
in die Länge gezogen haben.
Der Schluss dieses Romans ist gut so wie er ist. Er
schließt die Geschichte wirklich gut ab, löst alles gut auf und macht es
demnach rund. Als Leser kann man das Buch letztlich mit einem guten Gewissen
zuschlagen.
Zusammengefasst gesagt ist „Das Herz der Nacht“ von Fabienne
Siegmund ein Roman, der bis auf ein paar kleine Schwächen richtig schön ist.
Ein interessant gehaltener Protagonist, der einfach zu
lesende Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar ein paar kleinere Längen
hat, sonst aber spannend und fantastisch gehalten ist, haben mir hier sehr
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 Ich danke dem Verlag und Literaturtest für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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