Gelesen: „Viking Warriors, Band 1: Der Speer der Götter“ von Richard Dübell

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Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
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Verlag: Ravensburger Buchverlag
(24. August 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3473401420
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ISBN-13: 978-3473401420
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

 
Ein durchtriebener Plan des listigen Gottes Loki
katapultiert Viggo zurück in die Vergangenheit. Dort soll er angeblich seine
leiblichen Eltern finden. Doch Lokis Absichten sind viel weitreichender: In
Wahrheit will der Gott der Lügen durch Viggo den drohenden Weltuntergang – die
Götterdämmerung Ragnarök – verhindern. Und so landet Viggo mitten in der rauen
Welt der Wikinger, wo er um sein Überleben kämpfen muss.
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)
Von Richard Dübell kannte ich bisher noch kein Buch. Daher war ich gespannt
auf „Viking Warriors: Der Speer der Götter“, dem ersten Band der „Viking
Warriors“ – Reihe. Das Cover hat mich hier sehr angesprochen und auch der
Klappentext klang sehr interessant.
Viggo ist ein Junge, der mir sehr gut gefallen hat. Er lebt bei
Pflegeeltern und merkt plötzlich wie merkwürdige Dinge geschehen. Und er
bekommt merkwürdigen Besuch. Mir gefiel wie Viggo auf diesen Besuch reagiert,
überhaupt wie er sich gibt. Er ist wissbegierig und aufgeschlossen, auch wenn
die Dinge noch so merkwürdig erscheinen. Ich mochte Viggo richtig gerne.
Loki, ein Gott der nordischen Mythologie, ist ebenfalls mit von der Partie.
Er sorgt für viel Verwirrung bei Viggo, denn Loki ist es der ihn zu den
Wikingern bringt.
Neben den beiden gibt es noch viele weitere Charaktere in der Geschichte.
So beispielsweise Viggos Pflegeeltern, andere Gottheiten und einige Wikinger.
Mir gefielen sie alle wirklich gut, sie sind vorstellbar beschrieben und passen
alle samt wunderbar in das Geschehen.
Der Schreibstil des Autors ist der Zielgruppe angepasst. Man kommt sehr
flüssig und leicht durch die Geschichte, kann mühelos folgen und alles ist
verständlich. Besonders gut gefiel mir das Glossar am Ende des Buches, wo
Begriffe der Wikingersprache näher erklärt sind. Hier findet man auch
Beschreibungen der einzelnen Götter.
Die Handlung selbst ist spannend und abenteuerlich gehalten. Es geht recht
harmlos los, man begleitet Viggo in seinem Alltagsleben. Dann aber steigern
sich das Tempo und die Spannung merklich und man klebt als Leser an den Seiten.
Ich empfand es sehr interessant zu lesen wie es bei den Wikingern zugegangen
ist. Richard Dübell hat das geschichtliche sehr gut in seine Handlung
integriert, da lernt man selbst als Erwachsener noch sehr viel dazu. Immer
wieder gibt es hier Wendungen, die mich überrascht haben. Ich war wirklich die
gesamte Lesezeit über gespannt wie es sich weiterentwickeln würde.
Das Ende dieses ersten Teils hat mich überrascht. Hier bleiben sehr viele
Fragen offen, man wird förmlich aus der Geschichte herausgeholt. Ich bin schon
jetzt sehr neugierig auf den zweiten Band der für Februar 2017 geplant ist.
Kurz gesagt ist „Viking Warriors: Der Speer der Götter“ von Richard Dübell
ein sehr gelungener Auftakt der „Viking Warriors“ – Reihe.
Sehr interessant gestaltete Charaktere, ein altersgerecht leicht zu
lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die abenteuerlich und sehr
spannend gehalten ist und in der die nordische Mythologie eine große Rolle
spielt, haben mir viel Lesefreude bereitet und mich wirklich überzeugt. Ich bin
nun gespannt auf Teil 2.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag und der Netzwerk Agentur Bookmark für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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