Gelesen: „Hey Babe!: irgendwann gehörst du mir“ von Subina Giuletti

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 1345 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
420 Seiten
–         
Verlag: dast-verlag (7. November 2016)
–         
Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch
Die Autorin bei Facebook
Homepage der Autorin

 
Eine heiße Nacht, eine Menge Alkohol und eine perverse
Idee …
Anna ist Produkt-Designerin für Luxus-Artikel, als ein Anruf ihrer Eltern sie
vor neue berufliche Herausforderungen stellt. Obwohl sie schon den einen oder
anderen Schicksalsschlag hinter sich hat, ist sie sonnig, ausgeglichen und hat
eine unverrückbar positive Einstellung zur Welt.
Eines Tages schreibt ein markanter Typ sie auf Facebook
an, der nicht nur eine gegensätzliche Meinung von der Welt hat, sondern sich
auch ungefragt in ihr Leben einklinkt. Doch längst hat eine schicksalhafte
Nacht, eine Menge Alkohol und eine perverse Idee eine Kettenreaktion in Gang
gesetzt, die Annas Einstellung zum Leben auf eine sehr harte Probe stellen und
niemanden unverändert zurücklässt.
Kannst du deine Arme wieder öffnen, wenn du zutiefst verletzt wirst?
Eine lebensverändernde Geschichte voller Emotion, Dramatik und Liebe, über das
Gute in uns – und das, was das Leben wertvoll macht.
(Quelle: amazon)
Ich kannte bereits zwei der Romane von Subina Giuletti.
Nun also ist ihr neuestes Werk „Hey Babe!: Irgendwann gehörst du mir“
erschienen und ist bin sehr gespannt gewesen wohin mir die Reise hier wohl
führen würde.
Die Protagonisten sind sehr verschieden. Gezeichnet sind
sie wirklich gut und ich konnte mir Sowohl Anna als auch William sehr gut
vorstellen.
Anna ist eine junge Frau, verheiratet und Mutter von 2
ganz tollen Kindern. Dann aber steht sie plötzlich wieder alleine da und
entschließt sich zu ihren Eltern zurück in den Schwarzwald zu gehen. Immerhin
steht auch die Firma ihrer Eltern auf dem Spiel. Ich konnte Annas Beweggründe
sehr gut nachvollziehen aber auch ihre Ängste und Zweifel sind nachvollziehbar.
Sie ist auch ziemlich philosophisch veranlagt, was vor allem William und auch
ihre Eltern immer wieder zu spüren gekommen. Wie sie sich letztlich in die
Firma ihrer Eltern reinhängt hat mich sehr beeindruckt.
William begegnet Anna das erste Mal auf Facebook. Zuerst,
das muss ich gestehen, hatte ich das Gefühl William ist irgendwie ein Stalker.
Doch je weiter ich vorankam desto mehr konnte ich sein Verhalten verstehen und
desto sympathischer wurde er mir.
Die anderen vorkommenden Charaktere, wie Annas Bruder
oder auch Peggy, Annas eher unkonventionelle Freundin, die gerne mal den Michael
Jackson macht, sind Subina Giuletti sehr gut gelungen. Und auch Annas Eltern
sind ganz toll beschrieben. Alle Charaktere passen wunderbar in dieses
Geschehen hinein und geben ihm das gewisse Etwas.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich
bin erstaunlich leicht durch die Seiten gekommen. Erstaunlich deshalb, weil ich
bei früheren Büchern der Autorin ein paar Probleme hatte anzukommen. Das war
hier gar nicht der Fall, eher im Gegenteil, man merkt hier eine enorme
Weiterentwicklung der Autorin.
Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Sicht
von Anna. Somit kann man als Leser auch in ihre Gedanken und Gefühle schauen
und lernt sie einzuschätzen. Es gibt aber auch immer wieder Passagen, die aus
Williams Sicht geschildert sind. Ich empfand gerade diese Szenen äußerst
spannend, da sie mir William immer näher brachten.
Die Handlung selbst ist wirklich klasse. Es geht um
Glück, um Freude, die Liebe spielt eine große Rolle aber auch das Finden zu
sich selbst, das Überwinden von Tiefen und der Glaube man kann es schaffen. Es
ist aus dem Leben gegriffen und zeigt dem Leser zudem eine wirklich tolle
Kulisse.
Und so ganz nebenbei lernt man auch noch so einiges über
Kuckucksuhren.
Das Ende dieses Romans hat mich sehr zufrieden gestimmt.
Es passt zur Gesamtgeschichte, die Wendung bis zum Schluss bringt Spannung
hinein. Letztlich war ich sehr glücklich und habe das Tablet mit einem Lächeln
zur Seite gelegt.
Zusammengefasst gesagt ist „Hey Babe!: Irgendwann gehörst
du mir“ von Subina Giuletti ein Roman, der mich wirklich begeistert hat.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein flüssig und leicht
zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine ganze Bandbreite von
Gefühlen anspricht und in der man auch etwas über die Traditionen der
Kuckucksuhren lernt, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und wunderbar
unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.