Gelesen: „London: Ein Uralte Metropole Roman“ von Christoph Marzi

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Broschiert: 704 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (12.
September 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453316657
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ISBN-13: 978-3453316652

Schwere Schneeflocken tanzen in der Dämmerung, als Emily
Laing das erste Mal London nicht mehr findet. Doch wie kann das sein? Eine
ganze Stadt verschwindet doch nicht einfach so. Mitsamt all ihren
Schornsteinen, Bewohnern und Geheimnissen. Hat das vielleicht etwas mit den
beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem
Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe
auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist
Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der
Uralten Metropole hinabsteigen. Denn hier, in der magischen Stadt unter der
Stadt, liegt die Antwort. Und die Gefahr …
(Quelle: Heyne Verlag)

Nachdem ich die anderen Romane von Christoph Marzi gelesen (jedoch nicht
rezensiert) habe war ich nun wirklich gespannt auf „London: Ein Uralte
Metropole Roman“ gespannt. Der Klappentext und auch das Cover haben mich sehr
angesprochen und so begann ich neugierig mit dem Lesen.
Emily Laing ist erwachsen geworden, mittlerweile ist sie 24 Jahre alt. Sie
hilft Kindern ihre Ängste zu überwinden. Auf mich wirkte sie aber auch härter
als noch in den anderen Teilen. Klar es kommt mit dem Erwachsen werden, es war
aber schon auch komisch. Dennoch Emily ist ein toller Charakter, der sehr gut
beschrieben ist.
Auch die anderen bekannten und beliebten Charaktere sind wieder da. Es ist
wie ein nach Hause kommen, mir hat es richtig gut gefallen sie alle
wiederzutreffen.
Der Schreibstil des Autors ist gut und sehr angenehm zu lesen. Ich bin
flüssig durch die Seiten des Romans gekommen und konnte sehr gut folgen.
Die Handlung ist durchaus auch zu verstehen ohne die 4 Vorgänger zu kennen.
Es macht aber dennoch viel mehr Freude wenn man sie gelesen hat. Immer wieder
gibt es Anspielungen auf die anderen Bücher.
Das Geschehen hier ist spannend und sehr bildhaft geschrieben. Man kann
sich die Stadt, die Kulisse sehr gut vorstellen. Je weiter man vorankommt desto
mehr wird man in den Bann dieser Geschichte gezogen. Christoph Marzi hat
Überraschungen eingebaut, Wendungen mit denen man nicht rechnet. Es geht
geheimnisvoll und auch ziemlich düster zu.
Das Ende dieses Romans ist passend gewählt. Das Finale ist atemberaubend
und hat mich sehr begeistert. Ich habe den Roman letztlich zufrieden
zugeklappt.

Abschließend gesagt ist „London: Ein Uralte Metropole Roman“ von Christoph
Marzi ein wirklich gelungener Roman, der an die alte Reihe anknüpfen kann.
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, der gut und angenehm zu lesende Stil
des Autors sowei eine spannende und zum Teil auch überraschend gehaltene
Handlung haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!
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