Gelesen: „So geht Liebe“ von Katie Cotugno

–         
Taschenbuch: 320 Seiten
–         
Verlag: Heyne Verlag (19. September 2016)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3453596471
–         
ISBN-13: 978-3453596474
–         
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
–         
Originaltitel: How to Love

Mit fünfzehn bringt Reena im Restaurant, wo sie nach der
Schule bedient, die Bestellungen durcheinander, sobald Sawyer auftaucht. Sie
steht schon immer auf ihn, ist aber viel zu schüchtern, um ihm ihre Gefühle zu
zeigen. Mit sechzehn kommt sie mit ihm zusammen, irgendwie; es scheint Reena
wie ein verrückter Traum. Der ein paar Monate später auch schon wieder vorbei
ist, für Reena allerdings nicht folgenlos: Sie ist schwanger – und Sawyer
verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Mit achtzehn steht sie ihm im
Supermarkt plötzlich wieder gegenüber, und er nimmt sie in die Arme, als sei
nichts geschehen. Doch Reena ist jetzt eine andere, sie hat ihre kleine Tochter
Hannah, die sie über alles liebt. Sie wird nie wieder auf irgendeinen Typen
hereinfallen, der sie dann einfach sitzen lässt – hofft sie zumindest …
(Quelle: Heyne Verlag)

Der Roman „So geht Liebe“ stammt von der Autorin Katie
Cotugno. Es war mein erster Roman der Autorin und ich war wirklich neugierig,
denn der Klappentext und auch das Cover versprachen bereits sehr viel.
Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen. Besonders
Reena ist gut beschrieben. Sie ist nicht so stereotypisch wie in anderen
Liebesromanen, sondern wirkte echt auf mich. Sie möchte gerne die Welt
kennenlernen und dann im Anschluss darüber schreiben. Allerdings wird sie dann
schwanger und ihre Pläne liegen auf Eis. Durch das Baby muss Reena erwachsen
werden, muss sie Verantwortung übernehmen. Auch wenn sie eigentlich noch nicht
ganz so weit ist. Ich fand sie meistert ihre Sache ganz gut. Sie macht wirklich
eine sehr gute Entwicklung durch.
Sawyer kennt Reena bereits seit Kindheitstagen. Die
Familien sind miteinander befreundet. Auch er entwickelt sich sehr gut, alles
ist nachvollziehbar und ich mochte Sawyer soweit ganz gerne. Er hat ziemlich an
der Vergangenheit zu knabbern, sie lastet schwer auf ihm.
Die Nebenfiguren der Geschichte sind der Autorin soweit
auch ganz gut gelungen. Jeder hat seinen Platz und passt gut ins Gesamtgeschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen.
Man kommt locker durch die Geschichte, kann mühelos folgen und alles verstehen.
Es gibt immer wieder Rückblenden, als separate Erzählstränge, die zeigen sollen
wie die Protagonisten in der Vergangenheit so waren.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von
Reena und Sawyer geschildert. Man lernt so beide Seiten gut kennen und kann in
die Gedanken und Gefühle der Protagonisten hineinschauen.
Die Handlung ist eigentlich richtig gut. Aber eben nur
eigentlich. Es ist jetzt nichts unbedingt Neues aber doch ganz gut
ausgearbeitet. Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Ab da hatte ich doch
eher das Gefühl es wiederholt sich viel. Dadurch entstehen Längen, die das
gesamte Geschehen doch sehr zäh wirken lassen. Dadurch bleiben doch so einige Emotionen
auf der Strecke.
Das Ende ist okay wie es ist. Es ist soweit
abgeschlossen, es könnte aber auch weitergehen. Ob ich eine Fortsetzung aber
lesen würde kann ich jetzt nicht wirklich sagen, das entscheide ich dann wenn
es denn so sein sollte.

Zusammengefasst gesagt ist „So geht Liebe“ von Katie
Cotugno ein Roman, der mich zwiegespalten zurücklässt.
Einerseits gibt es hier sehr gut gezeichnete vorstellbare
Charaktere und einen gut lesbaren Stil der Autorin, jedoch konnte mich die
Handlung mit den doch vielen Wiederholungen und den kaum spürbaren Emotionen
nicht komplett überzeugen. Die Idee ist gut, an der Umsetzung hapert es doch.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

Kommentare sind geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.