Gelesen: „Heaven 3: Bis ans Ende der Welt“ von Sarah Stankewitz

Achtung:
Dies ist der dritte und abschließende Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2304 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
503 Seiten
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Verlag: Impress
(1. Dezember 2016)
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Sprache: Deutsch

**Der letzte Band der Trilogie, die den Himmel berührt**
Eben noch im Paradies, befindet sich Hailey nun
geradewegs in der Hölle. Vom Schicksal betrogen, vom Himmel verraten und von
ihrer großen Liebe Jaden verlassen, gibt es für sie nun nichts mehr, wofür es
sich zu leben lohnt – abgesehen von dem kleinen Hoffnungsfunken, den sie
einfach nicht aufgeben kann. Als die Liebe ihres Lebens kurz vorm Schulball
tatsächlich wiederauftaucht, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch weder Hailey
noch Jaden sind so, wie sie einst waren. Nicht nur müssen sie aufs Neue
zueinander finden, sondern auch mit ihren immer gefährlicher werdenden
Fähigkeiten umgehen lernen…
(Quelle: Impress)
„Heaven 3: Bis ans Ende der Welt“ stammt, wie auch schon
die beiden Vorgänger der „Heaven“ – Trilogie, aus der Feder von Sarah
Stankewitz. Nachdem mich die beiden anderen Teile begeistert hatten war ich
wirklich gespannt auf diesen Abschluss. Das Cover passt hervorragend zu den Anderen,
ist aber hier in einem dunklen Gelb (fast schon Orange) gehalten und der
Klappentext machte mich unheimlich neugierig.
Auch hier ist Hailey wieder mit von der Partie. Dieses
Mal aber ohne Jaden, ihrer großen Liebe. Ich konnte Haileys Gefühle gut
nachvollziehen, auch als sie letztlich doch wieder zu Jaden gelangt. Sie hat
eine Entwicklung durchgemacht, die sicherlich nicht immer einfach war aber
notwendig. Haileys Gabe hätte in meinen Augen ein wenig mehr ausgearbeitet
werden können, hier blieb mir doch einiges unklar.
Jaden ist in diesem letzten Teil wieder sehr
geheimnisvoll und unnahbar. Er zieht sich in sich zurück und lässt Hailey im
Regen stehen. Auf mich wirkte es beinahe so als wäre er nicht wirklich er
selbst. Auch Jaden hat sich merklich verändert. Ich konnte seine Entwicklung
aber gut nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist erneut gut und angenehm
lesbar. Aber auch hier gab es zwischenzeitlich ein paar Längen, wo Sarah
Stankewitz in meinen Augen ein wenig ausschweifend wurde. Sie hat sich aber
immer wieder gefangen und es ging zügig weiter.
Auf das Geschehen war ich, nach dem Ende des zweiten
Teils, wirklich sehr gespannt. Und es geht spannend weiter. Auch wenn ich
manchmal das Gefühl hatte ein wenig auf der Stelle zu treten. Diese Passagen
aber wurden immer wieder von Wendungen abgelöst, die ich so nicht erwartet
hatte. Immer wieder trat das Böse in Erscheinung und gab der Handlung neue
Impulse.
Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. In meinen Augen
ging es hier doch etwas zu einfach, zu glatt von statten. Es kam zudem doch
sehr schnell und wurde etwas zu kurz abgehandelt. Hier wären ein paar mehr
Seiten doch besser gewesen, immerhin war der Weg dahin schwierig.
Zusammengefasst gesagt ist „Heaven 3: Bis ans Ende der
Welt“ von Sarah Stankewitz ein Trilogie-Abschluss, der an sich gut gelungen
ist.
Charaktere, die dem Leser gut bekannt sind und deren Entwicklung
nachvollziehbar ist, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine
Handlung, die bis auf ein paar kleinere Längen spannend gehalten ist, haben mir
unterhaltsame Lesestunden beschert und mich letztlich zufriedengestellt.
Durchaus lesenswert!
 
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