Gelesen: „Worte für die Ewigkeit“ von Lucy Inglis

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3340 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
400 Seiten
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Verlag: Chicken House (28. Juli 2016)
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub
Das Buch kaufen – gebundene Ausgabe

Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust.
Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht
durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch
begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird.
Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie
nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt
und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet – einem Halbindianer,
der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet.
Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte
Weise miteinander verbunden sind.
Ausgezeichnet als beste Liebesgeschichte des Jahres von der Romantic Novelist
Association!
(Quelle: Chicken House)
Nachdem ich bereits „Zwischen Licht und Finsternis“ von
Lucy Inglis gelesen und für gut befunden habe, war ich nun sehr gespannt auf
den Roman „Worte für die Ewigkeit“. Hier sprach mich besonders der Klappentext
an und so begann ich mit dem Lesen.
In dieser Geschichte gibt es mehrere Protagonisten, die
in verschiedenen Zeiten beheimatet sind. Im Hier und Jetzt folgt man als Leser
Hope und Caleb. Hope ist 16 Jahre alt und kommt regulär aus London. Doch sie
verbringt ein paar Wochen auf einer abgelegenen Ranch in Montana, gemeinsam mit
ihrer Mutter. Wirklich begeistert ist Hope davon aber nicht. Dort lernt sie
Caleb kennen, einen Jungen, der auf einer Ranch lebt. Beide sind sehr
sympathisch gestaltet. Hope kämpft hier darum endlich frei zu sein, ihre Mutter
will nicht, dass sie ihre Träume verwirklicht. Caleb verändert Hopes Leben
nachhaltig, was mir sehr gut gefallen hat. Dass er mit seiner Vergangenheit zu
kämpfen hat kann man als Leser gut verstehen.
In der Vergangenheit verfolgt man als Leser Emily, im
Jahr 1867. Auch sie ist sehr gut und vorstellbar beschrieben. Ich konnte ihre
Emotionen fühlen, auch ihr Kampf ist nachvollziehbar beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig
lesbar. Man wird hier direkt zu Beginn in die Geschichte hineingezogen, die
Emotionen sind greifbar.
Es gibt hier zwei Erzählstränge, die zuerst parallel
laufen. Zum einen befindet man sich in der Gegenwart, bei Hope und Caleb. Und
dann gibt es den Strang von Emily, der zum großen Teil in Briefform geschrieben
ist. Nach und nach werden beide Geschichten miteinander verbunden, ergeben ein
großes schlüssiges Ganzes.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Hope und
Emily. Dies bringt beide Frauen dem Leser näher.
Die Handlung fand ich sehr interessant und auch spannend
gehalten. Sie gehören beide zusammen, sind aber alleine auch Besonders. Es geht
zunächst eher ruhig voran, dann aber zieht das Tempo merklich an und die
Spannungskurve steigt stetig an. Man will als Leser wissen wie die Geschichten
zusammenhängen, was beide Mädchen miteinander zu tun haben.
Das Ende kam für mich unerwartet und sehr überraschend.
Die Auflösung hat mich zum einen sehr glücklich gemacht. Gleichzeitig aber war
es auch traurig und sehr emotional und hat noch nach dem Lesen nachgehallt.
Zusammengefasst gesagt ist „Worte für die Ewigkeit“ von
Lucy Inglis ein Roman, der mich auch nach dem Lesen nicht losgelassen hat.
Sympathische vorstellbare Charaktere, ein flüssiger sehr
angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die von der Idee her
sehr interessant gehalten ist und in der die Spannungskurve stetig ansteigt,
haben mich hier wunderbar unterhalten und begeistert.
Absolut zu empfehlen!
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