Gelesen: „Ein Himmel aus Lavendel“ von Marlena Anders

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1818 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
284 Seiten
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Verlag: Drachenmond Verlag (12. Oktober 2016)
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Sprache: Deutsch
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Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?
Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines
geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich
anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf
man eine solche Entscheidung bereuen?
Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten
Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie
alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder
war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach –
die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in
Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben
steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.
Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf
die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen.
Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben
bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Der Roman „Ein Himmel aus Lavendel“ stammt von der
Autorin Marlena Anders. Angesprochen vom tollen Cover und den vielversprechend
klingenden Klappentext habe ich mir hier neugierig ans Lesen gemacht.
Emery, die Protagonistin, mochte ich auf Anhieb. Sie ist
ein wirklich guter Mensch mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich muss aber
zugeben ich hatte ein paar Probleme damit ihren Handlungen zu folgen. Für mich
war nicht unbedingt alles zu verstehen. Für ihre Familie nimmt Emery so einiges
auf sich, doch sie wird nicht mit einer Gabe gesegnet, sonder von einem Fluch heimgesucht.
Das gibt es einen mysteriösen Fremden. Man erfährt
letztlich, dass er Nael heißt. Ihn trifft Emery auf der Straße und ist ihr
behilflich auf andere Gedanken zu kommen. Er ist sehr wichtig für Emery auch
wenn er selbst ein Geheimnis verbirgt.
Die anderen hier vorkommenden Charaktere sind der Autorin
recht gut gelungen. Bei manch einem hätte ich mir gerne etwas mehr gewünscht,
ein paar mehr Informationen aber das ist Geschmackssache.
Der Schreibstil ist leicht und angenehm lesbar. Man kann
alles verstehen und es ist auch soweit alles nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emery. Marlena
Anders hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet. Das fand ich persönlich
richtig gut, denn so lernt man Emery besser kennen und ist immer an ihr dran.
Die Handlung hatte mich leider nicht direkt von Beginn
an. Es hat etwas gedauert bis ich vollkommen im Geschehen angekommen war. Dann
aber kam doch recht schnell Spannung auf und das Tempo wurde erhöht.
Die Idee hinter dieser Geschichte ist äußerst interessant
gehalten. Hier ist der Autorin etwas doch außergewöhnliches gelungen.
Das Ende ist wow, hier hat Marlena Anders einiges wieder rausgeholt.
Es geht hier spannend zu und dann, ja dann wars aus. Man bleibt als Leser hier
neugierig zurück und möchte gerne wissen wie es weitergeht.

Alles in Allem ist „Ein Himmel aus Lavendel“ von Marlena
Anders ein sehr guter Auftakt einer Reihe, der mich jedoch nicht von Beginn an
für sich gewonnen hatte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig lesbarer
Stil der Autorin und eine Handlung, die in meinen Augen etwas braucht bis
wirklich Spannung und Tempo aufkommt, haben mir hier unterhaltsme Lesestunden
beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook und die Leserunde!
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