Gelesen: „Endgame. Die Entscheidung“ von James Frey

Achtung:
Dies ist der abschließende Teil der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
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Verlag: Oetinger (14. November 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3789104043
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ISBN-13: 978-3789104046
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 – 17 Jahre

Bezwingt die Liebe den Hass? Das grandiose Finale der
Spiegel-Bestseller-Serie Endgame von James Frey.
Dunkelheit, Kälte, verwüstete Landschaften. Nur fünf Spieler haben Endgame
überlebt. Die Bedingungen sind mörderisch. Bei den Pyramiden von Gizeh kommt es
zum alles entscheidenden Kampf. Wer wird ihn gewinnen? Die Spieler oder das
Spiel? Denn die Menschheit kann nur gerettet werden, wenn sich alle der
Brutalität von Endgame verweigern und aus dem Spiel aussteigen.
(Quelle: Oetinger)
Nachdem mir bereits die beiden Vorgänger der „Endgame“ – Trilogie aus der
Feder von James Frey sehr gut gefallen haben, war ich nun gespannt auf diesen
3. Teil, der den Untertitel „Die Entscheidung“ trägt. Der Klappentext verrät
nicht sehr viel und so begann ich neugierig mit Lesen.
Die Charaktere des Buches sind ja bereits sehr gut bekannt. Und dennoch man
erfährt immer mehr über sie, auch wenn man glaubt man kennt sie bereits gut. Die
5 übriggebliebenen Spieler verhalten sich zum Teil doch sehr verändert. Was
sehr auffallend ist es gibt verschiedene Entwicklungsrichtungen. Manch einer
entwickelt sich positiv, andere eher negativ. Alle haben aber mittlerweile
verstanden was Endgame wirklich ist.
Interessant fand ich auch, dass man hier in diesem letzten Teil endlich
mehr über Kepler22b erfährt. Wer ist der Macher von Endgame wirklich? Man
beginnt hier zu verstehen welche Intentionen er wirklich hat.
Der Schreibstil des Autors ist kühl und ja fast schon distanziert. Ich kann
es gar nicht genau beschreiben, er ist ziemlich anders als noch in den beiden
Vorgängern. Ich hatte ein paar Probleme wieder reinzukommen. Erst nach etwa 1/3
des Buches war ich wirklich angekommen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Auch
Kepler22b hat seine Sichtweise und man kann ihn kennenlernen.
Die Handlung hat mich dieses Mal nicht auf Anhieb gepackt. Ich habe, wie
bereits erwähnt, einige Zeit gebraucht um anzukommen. Man muss die beiden
Vorgänger ab unbedingt kennen, sonst kann man hier nicht folgen. Es ist hier
alles wieder sehr komplex und vielsichtig. Und dennoch fehlte der gewisse Kick,
das was in den Vorgängern noch vorhanden war. Es wirkte irgendwie wie bereits
erzählt, wirkte doch sehr vorhersehbar. Schade wirklich, denn die Vorgänger
waren doch so gut.
Das Ende war mir persönlich leider auch zu vorhersehbar. Man kann es
bereits während der Handlung erahnen. Ich hatte mir irgendwie auch etwas
anderes erhofft.
Zusammengefasst gesagt ist „Endgame. Die Entscheidung“ von James Frey ein
Abschlussband der mich leider nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte.
Bekannte Charaktere, die sich in verschiedene Richtungen entwickeln, ein
Schreibstil der mir hier ein wenig zu distanziert, zu kühl gehalten war sowie
eine Handlung, die mir leider zu vorhersehbar war, haben mich leider nicht
komplett packen können. Ich hatte das Gefühl es irgendwie bereits gelesen zu
haben.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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