Gelesen: „The Real Thing – Länger als eine Nacht (Hartwell-Love-Stories, Band 1)“ von Samantha Young

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2153 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
528 Seiten
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Verlag: Ullstein eBooks
(9. September 2016)
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Sprache: Deutsch
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Jessica Huntington ist Ärztin und arbeitet in einem
Frauengefängnis. Sie hangelt sich von einer losen Beziehung zur nächsten. Eines
Tages entdeckt sie nie abgeschickte Liebesbriefe einer ehemaligen Insassin. Sie
folgt der Adresse auf den Umschlägen nach Hartwell, Delaware, einem kleinen
gemütlichen Ort an der Ostküste der USA. Dort stolpert sie Cooper Lawsons Bar
am Boardwalk von Hartwell und kurz darauf in sein Herz. Vom ersten Moment an
herrscht zwischen den beiden eine explosive Anziehungskraft. Denn Cooper ist so
ganz anders als die arroganten Ärzte, die Jessica sonst sporadisch datet,
nämlich ehrlich und direkt und dabei unheimlich sexy. Aber Jessica will und
kann Cooper nicht ganz an sich heranlassen. Zu viel ist in ihrer Vergangenheit
geschehen, ihre Familie ist zerrüttet. Und auch Cooper ist vom Verrat durch
seinen besten Freund traumatisiert. Doch Jessica und Cooper können sich
gegenseitig Halt und Liebe geben. Sie müssen es nur erst noch begreifen…
(Quelle: Ullstein)
Der Roman „The Real Thing – Länger als eine Nacht“ stammt
von der Autorin Samantha Young. Es ist der erste Band der „Hartwell-Love-Stories“.
Ich kannte bereits ein paar Romane der Autorin und war nun gespannt auf die Geschichte,
die mich hier erwarten würde.
Die Charaktere wirkten auf mich sehr realistisch und
glaubhaft gezeichnet. Ich konnte mich gut ins sie hineinversetzen und die
Handlungen nachvollziehen.
Cooper und Jessica sind hier die Protagonisten der
Geschichte. Während Cooper ein echter Traumtyp mit liebenswerten und charmanten
Seiten ist, lässt Jessica nicht wirklich Nähe zu. Sie hat regelrecht eine Mauer
um sich herum aufgebaut, die erst nach und nach zu bröckeln beginnt.
Die Nebenfiguren sind Samantha Young ebenso gut gelungen.
Sie alle haben alle ihren Platz im Geschehen, jeder von ihnen wirkte lebendig
auf mich. Die Mischung ist hier wirklich gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr locker.
Man kommt so leicht und flott durch die Seiten, kann problemlos folgen.
Samantha Young schreibt zudem sehr bildhaft, so dass man sich alles sehr gut
vorstellen kann.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Jessica und Cooper. Mir gefiel das so gut, da man beide so wirklich gut
kennenlernt. Sie gewinnen so an Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Die Handlung selbst gefiel mir richtig gut. Ich konnte
die Emotionen, die Gefühle gut nachvollziehen. Es ist eine Geschichte, die zu
Herzen geht. Langweilig wird es hier wirklich nie. Im Geschehen sind ebenso
erotische Szenen eingearbeitet, die sich nicht aufdrängen, sondern harmonisch
einfügen.
Hinzu kommt hier eine wirklich tolle Kulisse, die ich mir
vorstellen konnte.
Das Ende hat mich glücklich gestimmt. Es passt zur Gesamtgeschichte,
schließt sie gut ab und macht sie rund. Ich bin bereits gespannt was sich die
Autorin für Band 2 hat einfallen lassen.
Zusammenfassend gesagt ist „The Real Thing – Länger als
eine Nacht“ von Samantha Young ein gelungener Auftakt der „Hartwell-Love-Stories“.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein leicht und locker
zu lesender Stil, der den Leser von Anfang an ins Geschehen zieht, sowie eine
Handlung, die eine perfekte Mischung aus Liebe, Romantik und erotischen Szenen
darstellt, haben mich vollends begeistert und machen Lust auf Band 2.
Sehr zu empfehlen!
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