Gelesen: „Little Secrets – Lügen unter Freunden“ von M.G. Reyes

–         
Broschiert: 304 Seiten
–         
Verlag: HarperCollins
(10. Oktober 2016)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3959670656
–         
ISBN-13: 978-3959670654
–         
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 16 Jahre
–         
Originaltitel: Emancipated

 
Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen
und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer
Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. Und so wird die
WG zu ihrer neuen Familie. Aber alle sechs haben ein dunkles Geheimnis – das
Starlet, die Hackerin und der Sportstar genauso wie die Musikerin, das brave
Mädchen und der Außenseiter. Als eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein
gefährliches Spiel, bei dem bald jeder nur seine eigene Haut retten will. Wenn
der Traum vom Erwachsenwerden zum Albtraum wird …
(Quelle: HarperCollins)
Der Roman „Little Secrets – Lügen unter Freunden“ stammt von der Autorin M.G.
Reyes. Es ist der erste Roman der Autorin der auf Deutsch erschienen ist. Der
Klappentext versprach mir hier sehr viel, also begann ich neugierig mit dem
Lesen.
Als Leser begleitet man hier insgesamt 6 Protagonisten, 4
davon sind Mädchen und 2 sind Jungs. Sie alle sind sehr unterschiedlich, weisen
aber alle bereits eine ziemliche Lebenserfahrung auf. Sie alle sind noch recht
jung, ihre Persönlichkeiten aber doch recht ausgefeilt. Was ich wirklich schade
fand, die Informationen rund um die Jugendlichen sind spärlich gesät, man
erfährt nicht wirklich viel über sie. Hier hätten ein paar mehr Informationen
wirklich gut getan.
Der Schreibstil der Autorin ist an sich gar nicht mal so
schlecht. Sie schreibt verständlich und leicht lesbar. An sich kommt man
flüssig durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Diese wechselnden Sichtweisen sorgen aber nicht unbedingt für
Klarheit, mich haben sie eher ziemlich verwirrt. Man muss sich zurechtfinden,
zu Beginn gestaltet sich das etwas schwierig, je weiter man vorankommt desto
besser wird es.
Die Handlung an sich wirkte irgendwie doch sehr
oberflächlich auf mich. Es ist einfach nichts Besonderes. Spannung kommt nur
bedingt auf, für einen richtigen Thriller war es aber nicht genug. Es ist eher
ein Jugendroman, in dem aber doch so einige Längen gab. Erst zum Ende hin zog
das Geschehen an, die Spannungskurve stieg merklich.
Das Ende ist sehr offen, es bleiben viele Fragen im Raum
stehen. Leider war mir vor dem Lesen nicht klar das es der Auftakt einer
Trilogie ist. Ob ich Band 2 noch lesen werden entscheide ich spontan.
Alles in Allem ist „Little Secrets – Lügen unter Freunden“ von M.G.
Reyes ein Roman, von dem ich viel mehr erwartet habe als ich letztlich bekam.
Ein gut lesbarer Stil der Autorin steht hier blassen
Charakteren und einer eher langgezogenen Handlung gegenüber. Potential gibt es
hier genug, es wurde leider nicht genutzt.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.