Gelesen: „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu

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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
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Verlag: Loewe (16. Januar 2017)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3785583532
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ISBN-13: 978-3785583531
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

 

Nach Legend taucht
Bestsellerautorin Marie Lu mit
ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller
Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheit
gefangen ist.
Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich
silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines
reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die
Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch
übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird
vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind
sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe

(Quelle: Loewe Verlag)

Marie Lu ist die Autorin der bekannten und beliebten „Legend
– Trilogie“. Nun also durfte ich „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ aus
ihrer Feder lesen. Es ist der Auftakt der „Young Elites – Trilogie“. Der
Klappentext hat mich hier unheimlich neugierig gemacht und so begann ich
gespannt mit dem Lesen.
Mit der Protagonistin Adelina hat die Autorin jemanden
erschaffen, der es einem nicht gerade leicht macht sie zu mögen. Adelina ist
die Tochter eines recht reichen Kaufmanns, die jedoch vor einigen Jahren an
Blutfieber erkrankt war. Dieses Fieber hat sie schwer gezeichnet, sie wurde zu
einer Malfetto. Durch das Blutfieber aber hat Adelina auch Fähigkeiten
bekommen, die hier nach und nach zum Leben erweckt werden. Vom Charakter her
ist Adelina eher ziemlich verbittert. Außerdem kommt sie doch auch sehr
skrupellos und ja auch böse rüber. Dass sie durch das Blutfieber so gezeichnet
wurde hasst sie sehr. Innerlich ist sie doch sehr zerrissen.
Adelinas Schwester Violetta war ebenfalls am Blutfieber
erkrankt. Sie hat dieses jedoch ohne irgendwelche Einschränkungen überstanden.
Daher ist sie auch der Liebling des Vaters, was Adelinas Hass zusätzlich
anstachelt.
Die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere
sind der Autorin recht gut gelungen. Man darf hier wirklich gespannt sein wer
noch welche Rolle einnehmen wird. Jeder von ihnen ist irgendwie für sich
einzigartig. Man kann hier niemanden so einfach in die Gut und Böse Schiene
stecken. Besonders interessant fand ich Enzo, einer der „Elite“.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Man kommt
soweit flüssig durch die Seiten und kann gut folgen. Zudem schreibt Marie Lu
bildhaft, so dass man sich die Umgebung sehr gut vorstellen kann.
Hauptsächlich wird das Geschehen aus der Sichtweise von
Adelina geschildert. Hierfür wurde die Ich-Perspektive verwendet, die ich als
gut passend empfand. Immer wieder aber gibt es hier auch andere Sichtweisen,
meist von jemand aus der „Elite“. Hierfür wurde die personale Erzählperspektive
verwendet.
Die Handlung beginnt gut. Ich habe mich gut ins Geschehen
eingefunden und es kam Spannung auf. Dann aber flaute das Ganze doch merklich
ab. Der Mittelteil ist sehr ruhig und zum Teil leider auch recht langwierig
gehalten, auch wenn es hier Überraschungen im Geschehen gab. Es war nicht
unbedingt langweilig, nur eben sehr träge.
Erst gen Ende zog die Spannung an und ich war hier dann
richtig gefesselt. Man darf hier wirklich gespannt sein welche Rolle Adelina in
der Gemeinschaft wirklich spielt.
Die Umgebung der Handlung ist klasse beschrieben. Hier
hat sich in meinem Kopf ein regelrechtes Kopfkino entwickelt, ich habe es mir
richtig gut vorstellen können. Es ist aber alles doch sehr düster, mystisch und
geheimnisvoll gehalten.
Das Ende war sehr spannend. Es gipfelt hier alles in
einem regelrechten Showdown und letztlich bleibt man als Leser doch gespannt
zurück, mit einem Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

Zusammengefasst gesagt ist „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“
von Marie Lu ein Auftakt der mich nicht komplett überzeugen konnte.
Eine Protagonistin, die es mir nicht unbedingt leicht
machte mit ihr klarzukommen, der soweit angenehme, bildhafte Stil der Autorin
sowie eine Handlung, die klasse beginnt, dann aber leider merklich nachlässt,
zum Ende aber wieder an Fahrt gewinnt um dann in einem Showdown zu enden, haben
mich ganz gut unterhalten. Ich bin doch gespannt darauf wie es wohl weitergehen
wird.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

2 Kommentare

  1. Ich habe erst vor ein paar Tagen die Legend Trilogie von Marie Lu beendet und da hatte ich auch das Gefühl, dass die Spannung in der Mitte nachließ am Ende aber wieder ihren Höhepunkt erreichte.
    Über diese Rezi habe ich mich jetzt richtig gefreut, da mich das Buch schon reizt.
    LG

  2. Adelina ging mir teilweise auch auf die Nerven 😀 Genau wie die Flashbacks. Aber das sind meine einzigen Kritikpunkte an dem Buch soweit glaube ich. Und dieser Cliffhanger ey -.-

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