Gelesen: „Elfenwächter (Band 1): Weg des Ordens“ von Carolin Emrich

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2510 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
210 Seiten
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Verlag: Sternensand Verlag (15. Januar 2017)
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Sprache: Deutsch

 
Die siebzehnjährige Tris wächst abgeschottet von der
Außenwelt in einem Kloster auf – so wie alle Magier des Königreichs Alvid. Ihr
Leben ist eintönig, daher wünscht sich die junge Frau nichts sehnlicher, als
dem Wächter-Orden anzugehören, um ihre Gabe zum Schutze der Menschen
einzusetzen.
Als ihr Traum plötzlich in Erfüllung geht, erhält sie von
den Wächtern die Aufgabe, die Elfen auszukundschaften. Dieses Volk will sich
trotz verlorenem Krieg nicht dem König unterwerfen und überfällt immer wieder
die Dörfer in der Nähe seiner Landesgrenze.
Selbst überzeugt von den Missetaten dieser Wesen, trifft
Tris auf einem Erkundungsritt den Elfen Avathandal, der jedoch gänzlich anders
ist, als sie erwartet hat.
Als sie sich schließlich in ihn verliebt, ist sie hin-
und hergerissen.
Mit einem Mal hegt die junge Magierin Zweifel an den
Motiven der Wächter. Hat sie sich für die falsche Seite entschieden? Oder ist
es Avathandal, der sie täuscht?
(Quelle: Sternensand Verlag)
Der Fantasyroman „Elfenwächter: Weg des Ordens“ stammt
von der Autorin Carolin Emrich. Es ist der erste Band der „Elfenwächter“ –
Reihe und zudem auch das erste Buch der Autorin. Der Klappentext machte mich
hier sehr neugierig und da ich immer wieder auf Fantasyromane zurückgreife,
begann ich hier neugierig mit dem Lesen.
Die Charaktere sind wirklich gut gelungen. Die Autorin
hat sich hier etwas dabei gedacht, hat ihnen ein ganz eigenes Gesicht
verliehen.
Tris ist eine noch junge Protagonistin. Sie lebt im
Kloster, ihr Leben dort gefällt ihr aber nicht unbedingt. Es ist ziemlich
eintönig, Tris möchte das gerne ändern. Der Orden der Wächter ist ihre große
Hoffnung, sie setzt alles daran dort aufgenommen zu werden. Tris war mir
richtig sympathisch, wirkte sehr realistisch auf mich beschrieben. Mit ihrer
Art schafft sie es ihr Gegenüber für sich zu gewinnen.
Avathandal ist jemand, der dem Leser nicht auf Anhieb
alles über sich verrät. Daher weiß er auch immer wieder zu überraschen. Er ist
ein Elf und man darf hier sehr gespannt sein was sich die Autorin noch alles
für ihn einfallen lässt.
Die Nebencharaktere sind Carolin Emrich ebenso gut
gelungen. Auch hier kann ich sagen ich konnte sie mir gut vorstellen und die
Handlungen nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und
leicht. Man kommt daher auch sehr gut im Geschehen an, kann problemlos folgen
und es ist alles sehr detailliert und bildhaft beschrieben. Kopfkino ist hier
vorprogrammiert.
Geschildert wird das Geschehen in der personalen
Erzählperspektive. So schaut man von außen auf die Geschehnisse, kann alles gut
überblicken.
Die Handlung hat mir insgesamt gefallen. Ich bin leicht
reingekommen und Spannung kam hier auch auf. Diese wechselt sich
immer wieder mit doch eher ruhigeren Passagen ab. So bekommt man Zeit um das
Gelesene zu verarbeiten. Es ist aber definitiv noch Luft nach oben.
Die von Carolin Emrich geschaffene Welt ist vorstellbar
und hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es immer wieder gerne, wenn ich in solch
fremde Welten eintauchen kann.
Das Ende ist ziemlich gemein. Die Handlung wird quasi
mittendrin beendet, man bleibt als Leser etwas ratlos zurück. Auf die
Fortsetzung darf man nun wirklich gespannt sein.
Insgesamt gesagt ist „Elfenwächter: Weg des Ordens“ von
Carolin Emrich ein sehr solider Auftakt der Fantasyreihe.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer
angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die immer wieder wechselt
zwischen spannenden und ruhigen Passagen und somit viel Raum für die
Fortsetzung lässt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das Vorab – eBook!
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