Gelesen: „Phase Null – Die Auserwählten: Das Prequel zur Maze Runner-Trilogie“ von James Dashner

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Gebundene
Ausgabe:
440 Seiten
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Verlag:
Chicken House (25. November
2016)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
3551520771
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ISBN-13:
978-3551520777
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 13 Jahren

 
Du weißt, was im Labyrinth, in der Brandwüste und der
Todeszone passiert ist?
Ganz sicher nicht!
Sie sind die Auserwählten. Dazu erkoren, eine Welt zu
retten, die längst verloren scheint. Sie sind die Zukunft der Menschheit und
ihre einzige Hoffnung. Das glauben sie zumindest. Denn noch ahnen sie nichts
von geheimen Allianzen, schockierenden Geheimnissen und unverzeihlichen Lügen.
Sie wissen nur, dass sie von ANGST auf die erste Phase des Experiments
vorbereitet werden.
Das macht die Auserwählten zu Freunden – und damit beginnt der Verrat an
Thomas.
Der krönende Abschluss der Bestseller-Serie!
(Quelle: Chicken House)
„Phase Null – Die Auserwählten“ stammt aus der Feder des
Autors James Dashner. Es ist die Vorgeschichte zur „Maze-Runner-Trilogie“ und
man sollte diese Trilogie vor diesem Buch gelesen haben. Anders würde man sich
nur selbst Spoilern.
Es gibt hier, wie sollte es auch anders sein, ein
Wiedersehen mit Thomas. Er ist hier noch jünger als in der Trilogie, wurde
gerade erst von seinen Eltern getrennt und zu „Angst“ gebracht. Er ist hier zum
Teil doch noch recht naiv gezeichnet. Klar er ist jung aber trotzdem. Seine
Entwicklung ist nachvollziehbar beschrieben, allerdings es gab Szenen wo er
mich nicht so für sich gewinnen konnte.
Die anderen Charaktere sind Lesern der Trilogie auch
bereits gut bekannt. Man erfährt auch bei ihnen wie es ihnen vorher so ergangen
ist. Allerdings ein paar von ihnen bleiben in meinen Augen doch recht blass.
Der Schreibstil des Autors ist genretypisch flüssig und
lässt sich gut lesen. James Dashner schreibt zudem sehr detailliert und
bildhaft, so dass die Szenen vor dem Auge des Lesers zum Leben erwachen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von
Thomas. Hierfür wurde hier in diesem Buch die personale Erzählperspektive verwendet.
Man schaut also von außen auf das Geschehen hinab.
Die Handlung selbst ist realistisch und auch spannend
gehalten. Immer wieder gibt es aber auch sehr ruhige Passagen, in denen sich
die Geschichte leider ein wenig zieht.
Man sollte aber die „Maze-Runner-Trilogie“ vorher gelesen
haben, denn sonst sind Spoiler möglich. Es gibt hier Hintergrundinformationen
zur Trilogie, damals entstandene Fragen werden hier geklärt, man versteht nun
alles besser.
Das Ende dieser Vorgeschichte ist soweit ganz gut. Es
passt zur Geschichte, auch wenn hier und da noch einige Dinge offen geblieben
sind.
Alles in Allem ist „Phase Null – Die Auserwählten“ von
James Dashner eine sehr gute Dystopie, die sehr gut als Ergänzung zur „Maze-Runner-Trilogie“
funktioniert.
Gut gezeichnete Charaktere, ein genretypisch angenehm
lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die zwar durchaus spannend
gehalten ist, leider aber auch ein paar recht langwierige Passagen enthält,
haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Ich finde die Filme ja so genial und möchte auch unbedingt mal die Bücher lesen. Habe mal gelesen, dass die Story im Film anders ist als in den Büchern. Deine Info dieses Buch erst nach der Trilogie zu schmökern ist ein toller Hinweis.
    Schöne Rezi. 🙂

Kommentare sind geschlossen.

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