Gelesen: „Törtchen zum Verlieben“ von Silvia Konnerth

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 1065 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
293 Seiten
–         
Sprache: Deutsch

 
Eine erfrischende Liebeskomödie über große Pläne und
kleine Geheimnisse. Und darüber, dass sich das Glück nicht um Tütensuppe
schert.

Die erfolgreiche Boulevardjournalistin Victoria liebt ihren Job über alles. Für
die Skandalreportage über eine geheimnisvolle Schriftstellerwitwe erschleicht
sie sich sogar einen Posten als Köchin, obwohl Victoria überhaupt nicht kochen
kann.
Als der Schwindel auffliegt, lässt sie sich auf einen ungeheuerlichen Deal mit
ihrer neuen Arbeitgeberin ein und reist notgedrungen mit der Millionärin und
deren übellaunigem Sohn nach Spanien.
Doch dann steht die gewiefte Journalistin plötzlich vor einer Entscheidung, die
mehr mit ihren Gefühlen als mit dem Verstand zu tun hat. Kopf oder Herz –
welche Schicksalskarte wird Victoria wählen?
(Quelle: amazon)
Bisher kannte ich einen Roman von Silvia Konnerth. Nun
ist ihr neuer Roman „Törtchen zum Verlieben“ erschienen und ich durfte ihn
lesen. Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und so begann ich
gespannt mit dem Lesen.
Die Charaktere haben es mir ganz ehrlich nicht einfach
gemacht. Ich hatte zu Beginn doch Probleme sowohl mit Victoria als auch mit
Alexander. Sie waren mir beide etwas zu glatt, haben sich zu viel gefallen
lassen. Dieses Gefühl hat sich erst verändert als die Reise anstand. Ab da
wurden sie mir sympathisch. Sowohl Alexander als auch Victoria verändern sich
hier merklich. Und genau das gefiel mir dann umso besser. Ich kann wirklich
behaupten, wir drei sind am Ende doch noch Freunde geworden.
Die anderen Charaktere der Geschichte sind soweit auch
gut beschrieben. Besonders Leonore wusste hier immer wieder zu überraschen. Nur
Alexanders Verlobte blieb mir in weniger guter Erinnerung.
Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Hier gibt es
wirklich nichts zu meckern. Genau er war es auch der mich am Buch gehalten hat.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Victoria und Alexander. Durch diese Sichtweisen werden beide sehr gut
beschrieben und ich konnte die Entwicklung der beiden gut nachvollziehen.
Die Handlung war zunächst durch meine Probleme etwas
schwierig. Es dauerte bis ich vollkommen im Geschehen angekommen war. Dann aber
war ich mittendrin statt nur dabei. Das Gute-Laune-Buch, das ich aufgrund des
Klappentextes erwartet hatte, kam hier endlich zum Vorschein. Die Umgebung
wurde richtig toll und vor allem vorstellbar beschrieben. Das spanische Essen
hat mir richtigen Heißhunger verursacht, so bildhaft und detailliert beschreibt
es Silvia Konnerth.
Das Ende hat mich sehr gut gefallen. Es ist passend zur
Gesamtgeschichte, schließt den Roman gut ab und macht ihn rund. Und es hat so
einiges für mich herausgeholt, so dass ich letztlich mein Tablet mit einem
Lächeln zur Seite gelegt habe.
Alles in Allem ist „Törtchen zum Verlieben“ von Silvia
Konnerth ein Roman, der mich erst nach und nach abholen konnte.
Zwei Protagonisten, die es mir zu Anfang etwas schwer
gemacht haben, sich dann aber merklich und nachvollziehbar weiterentwickeln,
ein toller Stil der Autorin sowie eine Handlung mit vorstellbar beschriebener
Kulisse, haben mich letztlich doch sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich danke der Autorin für das bereitgestellte eBook!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.