Gelesen: „Ava: Tag der Libelle“ von Christa Kuczinski

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1232 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
437 Seiten
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Sprache: Deutsch
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Ava, die 16-jährige Lichtbringerin, die von einem alten
Elfenvolk abstammt, entdeckt ihre Gabe, Feuer zu entfachen. Sie begegnet Zack,
ihrem verschollenen Freund aus Kindertagen. Gemeinsam sind sie einer
Verschwörung ihrer erfolgreichen Väter auf der Spur: Einst sorgten Wissenschaftler
auf der Suche nach der Essenz für ewiges Leben dafür, dass Zack und Ava einen
besonderen genetischen Code in sich tragen, weshalb eine Geheimorganisation die
beiden nun unschädlich machen und ihre außergewöhnliche Gabe um jeden Preis vor
der Öffentlichkeit geheim halten will.
(Quelle: amazon)
Nachdem ich bereits „Aberness“ von Christa Kuczinski gelesen und geliebt
hatte, war ich wirklich sehr gespannt auf ihren ersten Jugendroman „Ava: Der
Tag der Libelle“. Das Cover und auch der Klappentext machten mich ungemein
neugierig auf die Geschichte und so begann ich gespannt mit dem Lesen.
Die beiden Protagonisten Ava und Zack haben mir sehr gut gefallen. Beide
hat Christa Kuczinski richtig gut gezeichnet und vorstellbar beschrieben.
Ava ist besonders, nicht nur weil sie eine Lumerii ist und dadurch eine
besondere Gabe besitzt. Auch sonst ist sie nicht so wie andere. Ava wirkte zu
Beginn ein wenig unwissend und etwas verloren auf mich. Immer wenn sie Fragen
gestellt hat, wurden diese nur unzureichend beantwrotet. Dann aber lernt sie
Zack kennen, eher unfreiwillig, und ganz langsam werden ihre Fragen
beantwortet.
Auch Zack ist jemand, der es mir angetan hatte. Als ich erfahren habe wer
seine Familie ist war ich wirklich überrascht. Als er und Ava aufeinandertreffen
liegt direkt etwas Besonderes in der Luft. Auch Zack ist nicht normal, er hat
auch eine Gabe. Zack hat Christa Kuczinski sehr gut beschrieben, so dass ich
seine Absichten auch recht schnell verstanden habe.
Es gibt noch eine Vielzahl weitere Charaktere. Hier hat Christa Kuczinski
ganze Arbeit geleistet. Es gibt Gute und Böse, man muss aber als Leser erst
einmal sortieren.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich
bin wieder einmal durch das Buch gerauscht, habe jede Zeile förmlich aufgezogen
und wollte immerzu wissen wie es wohl weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Es
gibt hier verschiedene Sichtweisen, so dass die Handlung auch recht komplex und
vielsichtig wird.
Die Handlung selbst ist klasse. Es geht hier spannend und sehr interessant
zu. Die Gaben, die hier angesprochen werden, fand ich sehr interessant. Aber auch
die ganzen politischen Verhältnisse, wer hier wohin gehört und wer hier welche
Absichten hat, es wirkt zunächst undurchsichtig aber nach und nach lichten sich
die Fragen. Bereits nach kurzer Zeit war ich komplett im Geschehen abgetaucht
und war immerzu gespannt was weiter passieren würde.
Das Ende hat mich überzeugt. Irgendwie ist es abgeschlossen, es gibt aber
genug Potential für Band 2. Wann dieser erscheint ist noch nicht klar, ich
hoffe es wird nicht allzu lange dauern.
Zusammengefasst gesagt ist „Ava: Der Tag der Libelle“ von Christa Kuczinski
ein Roman, der mich von Beginn an begeistert hat.
Die glaubhaften vorstellbar gezeichneten Charaktere, ein flüssig und leicht
zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr
vielsichtig gehalten ist, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und wunderbar
unterhalten.
Absolut zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das eBook!
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