Gelesen: “Palace of Pleasure: Club der Milliardäre” von Bobbie Kitt

Taschenbuch: 260 Seiten
Verlag: Romance Edition (13. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3903130184
ISBN-13: 978-3903130180

Als Natalie Lewis das erste Mal Hunter McVeigh begegnet, weiß sie sofort, dass er ein Mistkerl ist: reich, arrogant und leider auch unwiderstehlich sexy. Da Hunter ihr neuer Boss ist, bleibt ihr jedoch nichts anderes übrig, als ihn auf die Geschäftsreise nach Europa zu begleiten.
Natalie steigt mit Hunter und zwei seiner Geschäftspartner in einen Flieger, und muss bereits auf dem ersten Zwischenstopp in Amsterdam feststellen, dass der Trip nicht nur dem Geschäftlichen dient. Denn ihr Ziel ist das Palace of Pleasure – ein exklusiver Privatclub, in dem erotisches Vergnügen an erster Stelle steht. Langsam wird Natalie klar, dass sie Hunter nicht nur als Sekretärin begleitet, sondern der unverschämte Kerl ganz andere Pläne mit ihr hat …
(Quelle: Romance Edition)

Der erotische Roman „Palace of Pleasure: Club der Milliardäre“ stammt von der Autorin Bobbie Kitt. Es ist das Debüt der Autorin hinter deren Namen sich eine erfolgreiche deutsche Autorin verbirgt. Das Cover empfand ich als sehr passend gewählt und der Klappentext machte mich sehr neugierig.

Natalie Lewis ist 22 Jahre alt und eigentlich hat sie Sozialpädagogin gelernt. Sie ist überstürzt nach Houston geflohen, da sie betrunken mit ihrem Stiefbruder geschlafen hat. Dort fängt sie in einem riesigen Ölkonzern an und trifft so auf Hunter McVeigh. Eigentlich kann sie ihn überhaupt nicht ausstehen, gleichzeitig aber wirkt Hunter sehr anziehend auf sie. Natalie war mir sympathisch, sie wirkte zu Beginn eher naiv und fast schön schüchtern auf mich, im Verlauf aber bemerkt man als Leser sehr genau das Natalie gar nicht so schüchtern ist. Eher im Gegenteil, sie kann auch ganz anders.
Hunter ist 27 Jahre alt und Mitinhaber eines großen Ölkonzerns. Auf mich wirkte er zu Anfang verdammt arrogant und machohaft. Er sieht verdammt gut aus, die Autorin beschreibt ihn sowas von gut, ich konnte mir Hunter richtig gut vorstellen. Von Frauen hält Hunter nicht sonderlich viel, sie sind für ihn nur fürs Bett. Das zeigt er auch immer wieder, eine Frau lässt er nach einer schlechten Erfahrung nicht mehr an sich heran. Natalie aber berührt Hunter besonders und bringt seine Welt ganz schön ins Wanken.

Neben den beiden genannten Protagonisten gibt es noch andere Charaktere. So beispielsweise Lucas, Hunters Bruder oder auch Natalies Freundin Giulia, die ihr Unterschlupf gewährt hat, oder auch Kingston, ebenfalls ein McVeigh. Sie alle sind herrlich gezeichnet und man kann sich jeden von ihnen vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin regelrecht durch das Buch gerauscht. Von Anfang an war ich gefesselt und habe den Roman quasi inhaliert.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Natalie und unter. Bei beiden Erzählsträngen hat Bobbie Kitt die Ich-Perspektive verwendet, so dass man einen direkten Draht zu ihren Gedanken und Gefühlen hat.
Die Handlung beginnt eigentlich recht harmlos. Man kann sich erst einmal einlesen, sich im Geschehen zurechtfinden. Dann aber, als quasi die „Bombe“ geplatzt ist, als klar wird was es mit der Geschäftsreise wirklich auf sich hat, wird es richtig heiß. Die hier beschriebenen erotischen Szenen fügen sich richtig gut ins Geschehen ein, Kopfkino ist hier vorprogrammiert.
Die Entwicklung der Beziehung von Hunter und Natalie hat mich ebenso mitgenommen und gefesselt. Sie ist nachvollziehbar und wirkte auf mich glaubhaft.

Das Ende hat mich mehr als überzeugt. Bis hierhin gibt es Wendungen, die mich richtig überraschen konnten. Der Schluss ist gut wie es ist und macht das Buch wirklich rund.

Abschließend gesagt ist „Palace of Pleasure: Club der Milliardäre“ von Bobbie Kitt ein Roman, der mich von Anfang an gefesselt hat.
Die vorstellbar gezeichneten Charaktere, der flüssig und leicht lesbare Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zunächst recht harmlos wirkt, dann aber richtig heiß wird und auch zu überraschen weiß, haben mich rundum überzeugt und mir wunderbare Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

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