Gelesen: „Moonatics“ von Arne Ahlert

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Broschiert: 576 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (14.
November 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453318145
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ISBN-13: 978-3453318144

 
Hippies auf dem Mond
Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein
begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht
hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen
lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender
Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian
kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt
Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers
seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …
(Quelle: Heyne Verlag)
Der Roman „Moonatics“ stammt vom Autor Arne Ahlert. Es
ist das Debüt des Autors und aufgrund des vielversprechend klingenden
Klappentextes war ich neugierig auf die Geschichte, die mich hier wohl erwarten
würde.
Darian ist hier der Protagonist. Er unternimmt eine
aufregende Reise zum Mond, möchte dort Urlaub machen. Dort angekommen scheint
es als ob alles dort eine nicht endende Party zu sein scheint. Er lernt die
merkwürdigsten und gleichzeitig auch interessanten Typen kennen, von denen ich
in letzter Zeit gelesen habe. Ich mochte Darian, er hat irgendwie etwas an sich
das mir echt gut gefiel.
Die Charaktere, auf die man auf dem Mond trifft, sind
sehr vielseitig und facettenreich. Man trifft hier beispielsweise auf Hippies,
andere Menschen oder auch einen sehr interessant gestalteten Roboter namens
Buzz. Der Autor hat hier eine sehr gute Mischung gefunden und ich konnte mir
alle richtig gut vorstellen.
Der Schreibstil des Autors ist richtig gut, vor allem
wenn man bedenkt es ist ein Debüt. Er schreibt flüssig und locker, man kommt
gut durch die doch über 500 Seiten und kann alles nachvollziehen. Zudem
beschreibt Arne Ahlert die Umgebung auf dem Mond sehr detailliert, so dass man
sich als Leser beinahe automatisch vorzustellen beginnt wie das Hotel zum
Beispiel aussehen mag.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein
Abenteuer, beinahe schon wie ein Tagebuch, man erfährt was Darian alles auf dem
Mond vorfindet. Er beobachtet es quasi von außen.
Zunächst aber kam mir das Geschehen etwas lang vor, es
geschah nicht unbedingt so viel. Je weiter ich aber vorankam, desto spannender
wurde es. Je näher man hier dem Ende kommt, desto mehr überschlagen sich die
Ereignisse. Ich muss gestehen das war mir dann aber schon wieder etwas zu viel.
Eine Mischung aus beiden wäre hier wohl das Beste gewesen.
Dennoch aber empfand ich die Handlung immer als
interessant, denn wann hat man schon mal die Chance auf den Mond zu reisen,
wenn auch nur buchtechnisch? Es gibt hier Humor, genauso wie Science-Fiction,
es passt gut zusammen.
Das Ende ist passt zur Geschichte. Einerseits schließt es
gut ab, andererseits aber lässt es auch genug Raum für die eigene Fantasie. Und
wer weiß, vielleicht führt Arne Ahlert seine Idee ja irgendwann fort.
Abschließend gesagt ist „Moonatics“ von Arne Ahlert ein
richtig gutes Debüt mit einer faszinierenden Hintergrundidee.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein gut und leicht zu
lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die zunächst etwas ruhig
daherkommt, dann aber rasch an Spannung gewinnt, haben mir hier unterhaltsame
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

2 Kommentare

  1. Hallo Manja,

    dass klingt doch recht gut und ich freue mich schon drauf, den Mond zu erkunden. Bisher konnte ich mir noch nichts vorstellen. Ich bin gespannt!

    Liebe Grüße,
    Nicole

Kommentare sind geschlossen.

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