Gelesen: “Pala. Verlorene Welt” von Marcel van Driel

Achtung:
Dies ist der 3.Teil einer Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Taschenbuch: 336 Seiten
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Verlag: Oetinger Taschenbuch
(14. Oktober 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3841504566
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ISBN-13: 978-3841504562
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

13 – 15 Jahre
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Originaltitel: Uitgeverij De Fontein

 
Wenn ein Spiel Realität wird und die Welt bedroht. Iris
darf die Insel Pala zum ersten Mal verlassen und wird von Mr Oz auf eine
riskante Mission geschickt. Zusammen mit Alex soll sie Computersysteme hacken.
Denn Mr Oz steht kurz vor dem Ziel – schon bald will er die Welt beherrschen.
Wird es Iris mit Hilfe ihres Bruders Justus gelingen, ihn zu stoppen? Und auf
wessen Seite steht Alex, der Sohn von Mr Oz und der Junge, in den Iris verliebt
ist?
(Quelle: Oetinger Taschenbuch)
Bereits der erste und zweite Teil dieser Reihe konnten
mich mit ihrer Spannung überzeugen. Nun also hielt ich Band 3, der den Titel „Pala.
Verlorene Welt“ trägt, in meinen Händen und war wirklich gespannt was mich hier
wohl erwarten würde. Der Klappentext jedenfalls versprach mir sehr viel.
Die Entwicklung der Charaktere bis zu diesem Teil empfand
ich als sehr realistisch und glaubhaft. Besonders bei Iris ist diese sehr
spürbar. Sie lässt sich auch in diesem Band nicht von ihrem Weg abbringen und
beweist, dass sie einen sehr starken Willen hat. Sie sucht sich immer einen Weg
und ist dabei auch bereit Opfer zu bringen.
Doch nicht nur bei Iris merkt man, dass es mit
Voranschreiten der Handlung Veränderungen gibt, auch bei Alex und den anderen
vorkommenden Charakteren ist es spürbar. Sie alle hat Marcel van Driel sehr gut
beschrieben und deren Handlungen sind nachvollziehbar und verständlich.
Der Schreibstil des Autors ist gewohnt flüssig und leicht
zu lesen. Man wird direkt zu Beginn wieder in die Handlung hineingezogen und
verfolgt das Geschehen gefesselt.
Die Handlung selbst beginnt, wie auch die beiden Vorgänger,
mit einer kleinen Zusammenfassung der Geschehnisse. Somit ist der Einstieg
recht einfach und gelingt problemlos.
Im gesamten Buch herrscht eine gewisse Grundspannung vor.
Diese spürt man als Leser immer. Allerdings bleiben hier leider oftmals die
Emotionen auf der Strecke. In den Vorgängern waren sie immer vorhanden, hier
habe ich sie oftmals vergeblich gesucht.
Im Verlauf der Handlung hatten sich bereits einige Fragen
gebildet, die bisher nicht beantwortet wurden. Und auch in Band 3 kamen neue
Fragen auf, bei denen ich auf Antworten hoffte. Es gab Wendungen, die für mich
unvorhersehbar waren. Man erfährt in diesem Teil auch einiges über die wahren Absichten von Mr Oz.
Das Ende ist gut so wie es ist. Und auch wenn das
Nachwort des Autors sich so anhört als ob „Pala“ abgeschlossen wäre, es gibt
offene Fragen. Und ich bin mehr als froh, dass es schon recht bald einen
vierten Teil geben wird, der dann hoffentlich meine Fragezeichen auflöst.
Zusammengefasst gesagt ist „Pala. Verlorene Welt“ von
Marcel van Driel ein dritter Teil, der nicht ganz an die beiden Vorgänger
anknüpfen kann.
Charaktere, die sich merklich weiterentwickelt haben, ein
leicht und flüssig lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend
gehalten ist, in der mir aber ein wenig die Emotionen gefehlt haben und in der
es nach wie vor einige offene Fragen gibt, haben mich trotz allem sehr gut
unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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