Gelesen: „Black Memory“ von Janet Clark

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Broschiert: 384 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (12.
Dezember 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453418336
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ISBN-13: 978-3453418332

 
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen
Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber
nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben
soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht,
wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den
Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des
vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist
verschüttet – von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen
Blackout schützt.
(Quelle: Heyne Verlag)
Von Janet Clark hatte ich vor diesem Thriller bereits
andere Bücher gelesen. Umso neugieriger war ich daher auf „Black Memory“ aus
ihrer Feder. Der Klappentext jedenfalls versprach mir sehr spannende
Lesestunden.
Claire ist hier die Protagonistin. Ich konnte ihre
Emotionen sehr gut nachempfinden. Sie misstraut oder sorgt sich und dabei blieb
sie mir immer sympathisch. Claire leidet unter Amnesie und erst ganz langsam
kehren ihre Erinnerungen zurück. Ich empfand Claire als stark und sehr
intelligent, sie denkt genau nach bevor sie etwas tut. Somit sind ihre
Handlungen dann auch entsprechend nachvollziehbar und verständlich.
Auch die anderen Figuren sind soweit gut ausgearbeitet.
Bei manch einem hätte ich mir aber gerne noch mehr gewünscht, manche Dinge
blieben mir hier leider fremd. Man kann auch nicht auf Anhieb unterscheiden wer
hier Gut und wer Böse ist.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd. Ich war von
Beginn an im Geschehen drin, konnte sehr gut folgen und wurde zum Miträtseln
animiert.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von
Claire. Die Autorin hat hier die Ich-Perspektive verwendet. So fühlt man sich
als Leser auf Anhieb mit ihr verbunden, kann ihre Handlungen ganz wunderbar
nachvollziehen.
Das Geschehen hat mich von Beginn an gepackt, die
Spannungskurve stieg hier stetig an. Hier ist wirklich nichts so wie es
scheint. Immer wieder, wenn ich dachte ich wüsste wohin die Reise geht hat
Janet Clark eine andere Richtung eingeschlagen. Die eingebrachten Wendungen
kamen für mich immer vollkommen überraschend. Erst nach und nach fügten sich
hier die Puzzlestücke zusammen, gab es Antworten auf aufkommende Fragen.
Das Ende ist richtig gut gewählt. Es löst alles logisch
und nachvollziehbar auf, beantwortet alle Fragen und schließt den Thriller
somit gut ab. Einen kleinen Raum für eine Fortsetzung gibt es aber und ich
würde mich freuen, wenn es diese gäbe.
Zusammengefasst gesagt ist „Black Memory“ von Janet Clark
ein Thriller, der mich von Beginn an begeistern konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, bei denen man nicht auf
Anhieb unterscheiden kann wer Gut und wer Böse ist, ein fesselnder Stil der
Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der ich oftmals
auf falsche Fährten gelockt wurde, haben mich wunderbar unterhalten und rundum
überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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