Gelesen: „Das Herz des Grafen (Lisbetta 2)“ von Tanja Penninger

Achtung:
Dies ist der zweite Teil der Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1811 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
379 Seiten
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Verlag: Dark Diamonds (27. Januar 2017)
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Sprache: Deutsch

 
**Eine Welt, in der Liebe und Magie alle Grenzen
überwinden**
Noch immer kann Lisbetta sich nicht von dem
geheimnisvollen Grafen lösen, der so nah und gleichzeitig unerreichbar für sie
zu sein scheint. Zu schön ist sein Lachen, das sie in letzter Zeit immer
häufiger hervorzubringen vermag. Gemeinsam mit ihm erforscht sie die Ruinen in
der Nähe des Anwesens und erfährt mehr über die magische Legende der
verstorbenen Grafenfamilie. Nur ihre Herrin Marjan kann ihr dieses Glück
einfach nicht gönnen und das obwohl sie ihr Herz längst an einen anderen Mann
verloren hat. Doch als dieses und andere Lügengebäude allmählich
zusammenbrechen, beginnt sich eine neue Welt zu öffnen, die nicht nur das
Schicksal des Grafen, sondern auch das von Lisbetta für immer verändert…
(Quelle: Dark Diamonds)
Nachdem ich bereits Band 1 „Das Spiel des Grafen“ sehr
gerne gelesen habe war ich nun gespannt auf „Das Herz des Grafen“, den zweiten
Teil der „Lisbetta – Dilogie“ aus der Feder von Tanja Penninger. Das Cover
passt sehr gut zu dem des ersten Bandes und der Klappentext versprach mir tolle
Lesestunden.
Die Charaktere haben sich merklich weiterentwickelt. Ich
konnte sie mir auch hier wieder gut vorstellen und die Handlungen im Großen und
Ganzen auch nachvollziehen.
Lisbetta handelt hier in meinen Augen nicht mehr ganz so
impulsiv wie noch in Band 1. Sie ist noch immer stark, verhielt sich aber zum
Teil so als wäre sie jemand ganz anderes. Ich kam da nicht immer ganz mit, was
ich dann doch schade fand.
Auch die anderen Charaktere aus Band 1 sind wieder mit
vertreten. Aber auch hier sind zum Teil einschneidende Entwicklungen vollzogen
wurde, das man sie nicht unbedingt auf Anhieb wiedererkennt. Sie sind aber
dennoch gut vorstellbar von der Autorin beschrieben.
Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts zu rütteln.
Tanja Penninger schreibt leicht und sehr angenehm lesbar. Es ist hier aber nicht
mehr ganz so altertümlich wie noch im ersten Teil.
Das Geschehen an sich hat mich etwas verwirrt. Es
passiert hier sehr viel, viel mehr noch als im ersten Band. Es gibt hier einen
sehr hohen Fantasyanteil und die Geschehnisse aus Band 1 werden komplett über
den Haufen geworfen. Es geht hier sehr rasant zu, die Liebe kommt in meinen
Augen doch sehr zu kurz. Man erfährt nicht mehr viel darüber wie es mit
Lisbetta und dem Grafen weitergeht. Schade eigentlich, ich hatte gehofft, dass
man diese hier weiterverfolgen kann. Dafür aber geht es doch actionreich zu.
Verwirrend sind leider auch die Zeitsprünge, die im Geschehen vorhanden
sind. Hier brauchte ich doch Zeit um mich wirklich zurecht zu finden.
Das Ende, hm, hier weiß ich nicht so ganz wie ich es finde. Es wird alles
aufgelöst, alle Fragen, egal ob wichtig oder unwichtig, werden geklärt. Aber
wirklich mögen tue ich es nicht.
Letztendlich gesagt ist „Das Herz des Grafen (Lisbetta 2)“ von Tanja
Penninger eine Fortsetzung, die mich nicht ganz für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die bekannt sind und sich merklich weiterentwickeln und ein
leicht lesbarer Stil der Autorin stehen einer Handlung gegenüber, die mich mehr
verwirrt hat und deren historischer Charme aus Band 1 hier komplett verloren
geht, lassen mich zwiegespalten zurück. Die Autorin hat viel probiert, in
meinen Augen hats aber nicht ganz gereicht.
Schade!
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