Gelesen: „Mysterium“ von Federico Axtat

–         
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
–         
Verlag: Atrium Zürich (10. Februar
2017)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 385535006X
–         
ISBN-13: 978-3855350063

Der Thriller-Bestseller aus Argentinien wurde zum
internationalen Phänomen und erscheint in 35 Ländern. Als der erfolgreiche und
todkranke Geschäftsmanns Ted McKay beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen,
bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen.
Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges
verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das
Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn
die eigene Welt eine einzige Lüge ist? »Ein grandioses Nervenspiel. Denken Sie
an die Filme von Hitchcock, an ›Shutter Island‹ und an die Fernsehserie ›Lost‹.
Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.« (La Vanguardia)
(Quelle: amazon)
Bisher war mir der
Autor Federico Axtat vollkommen unbekannt. Umso
gespannter war ich daher auf den Thriller „Mysterium“ aus seiner Feder. Der
Klappentext jedenfalls machte mich unheimlich neugierig und ich wollte
unbedingt wissen was mich hier wohl erwarten würde.
Ted McKay ist hier der Protagonist. Er
ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und liebevoller Vater zweier Töchter. In
seiner Kindheit hat er etwas erlebt das ihn noch immer nicht loslässt. Er
befindet sich auf der Suche nach der Wahrheit und zu sich selbst. Irgendwie
machte er auf mich den Eindruck, dass er einerseits ein Genie aber auch vom
Wahnsinn getrieben ist. Er braucht Hilfe, das wird relativ schnell klar. Also
sucht er sich Hilfe bei Dr. Laura Hill, einer Psychologin.
Die anderen auftauchenden Charaktere
sind gut integriert. Zuerst wusste ich nicht wer hier wie interagiert, wer
welche Rolle für sich hat und wer quasi Gut und wer Böse ist. Sie sind je
nachdem wer sie sind beschrieben und als Leser entwickelt man Sympathien oder
eben auch nicht.
Der Schreibstil des Autors hat mir zu
Beginn irgendwie zu schaffen gemacht. Ich habe ein paar Seiten benötigt um mich
zurecht zu finden. Der Autor schreibt fesselnd und mitreißend, irgendwie aber
ist es auch verwirrend.
Es gibt hier verschiedene
Perspektiven aus denen das Geschehen geschildert wird. Zunächst ist es Teds
Sichtweise, dann aber nach einigen Seiten wechselt die Perspektive.
Die Handlung, ja wo fange ich an. Es
ist nicht der Thriller im klassischen Sinne. Es ist eher eine Mischung aus
Krimi und Mystery würde ich sagen. Und dennoch ist es spannend, man will als
Leser wissen wie es sich weiterentwickelt, was weiter passiert.
Während der ersten Lesezeit hatte ich
wirklich tausende Fragezeichen im Kopf, ich wusste nicht wer, wie oder was hier
gerade passiert. Alles hat mich verwirrt und irgendwie auch frustriert. Nach
und nach aber lichteten sich die Fragen, es kam eine gewisse Grundordnung ins
Geschehen. Und ich begann zu verstehen. Der Autor hat hier wirklich tolle
Arbeit geleistet. Je weiter ich vorankam, desto mehr wollte ich wissen wie es
ausgeht. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Ende hat mich überzeugt. Es war
spannend und so ganz anders als ich es mir gedacht hatte. Ich hatte
verschiedene Theorien, den Schluss aber hatte ich so nicht im Sinn.
Insgesamt gesagt ist „Mysterium“ von Federico
Axtat ein Thriller mit mystischen und krimiähnlichen Elementen, der sich anders
entwickelt als erwartet.
Charaktere, die gut beschrieben sind,
ein fesselnder Stil des Autors sowie eine Handlung, die mich zunächst eher
verwirrt hat als das ich wusste was Sache ist, die dann aber merklich an
Spannung gewinnt, haben mich hier sehr gut unterhalten und zum Miträtseln animiert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag und der NAB für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Ui, jetzt hast du mich neugierig gemacht. Ich sollte wohl auch wieder einmal einen Thriller lesen. Irgendwie ziehe ich ständig Jugendbücher vor, obwohl ich mal wieder was richtig spannendes lesen möchte. Diesen hier werd ich mir mal vormerken, danke 🙂

Kommentare sind geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.