Tag 3 der Blogtour „Mysterium“ – Trauma

Hallo ihr Lieben Blogtour – Freunde,
Herzlich Willkommen zum heutigen 3. Tag unserer Blogtour zum Thriller
„Mysterium“
von Federico Axtat.

Die letzten beiden Tage habt ihr bereits einiges über das Buch erfahren können.
Angefangen hat alles bei Mareike, die eine Buchvorstellung für euch hatte.
Und gestern drehte sich bei Jaqueline alles um das Thea „Mysterium – Wenn der Buchtitel auch Programm ist“.

Morgen geht es weiter bei Lena, die euch mehr über das Thema „Halluzinationen“ berichten wird. 

Den gesamten Tourplan mit allen Bloggern und Themen gibt es hier.

  
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Mein Thema heutet lautet 

Trauma


Zunächst einmal bleibe ich ganz allgemein.

Was versteht man unter Trauma?
Als psychisches, seelisches oder mentales
Trauma oder Psychotrauma (Plural Traumata, Traumen;
griechisch Wunde, τραύμα) wird in der Psychologie eine seelische
Verletzung bezeichnet. Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und
bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch
diese hervorgerufen wurde. In der Medizin wird mit dem Begriff Trauma eine
Verwundung bezeichnet, welche durch einen Unfall oder eine Gewalteinwirkung
hervorgerufen wurde. Diese Verwendung ist seit dem 19. Jahrhundert belegt. Analog
hierzu bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Erschütterung,
welche durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde, als Psychotrauma.
Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet und kann sowohl das auslösende
Ereignis, aber auch die Symptome oder das hervorgerufene innere Leiden
bezeichnen.

Ganz speziell möchte ich euch auch die Definition zum Kindheitstrauma nennen:
Unter dem Begriff Kindheitstrauma (auch Kindheits-Belastungsfaktoren,
frühkindliche Stress-Erfahrungen, Adverse Childhood Experiences
kurz: ACE) werden zusammenfasst: Kindesmisshandlung, sexueller
Missbrauch von Kindern, schwere Vernachlässigung, Kriegserlebnisse (siehe auch Kriegskind),
Trennung/Scheidung der Eltern sowie weitere familiäre/soziale Stressfaktoren.
Ein Trauma ist eine schwerwiegende psychische Verletzung.

[…]
Kurzfristige Folgen von Kindheitstraumen sind
gegebenenfalls körperliche Verletzungen sowie akute Belastungsreaktionen und
psychoreaktive Symptome, vor allem akute Angstsymptome. Im Weiteren kann sich
eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Bei anhaltendem Stress
erfolgt langfristig eine erhöhte Kortisol-Ausschüttung. Es kommt zu
Beeinträchtigungen der Hirnentwicklung und zu „biologischen Narben“, was sich
in einer lebenslangen Dysfunktion des Stress-Verarbeitungssystems im Sinne
einer erhöhten Vulnerabilität für körperliche wie psychosoziale Belastungssituationen
niederschlagen kann. Weiterhin kann es zu sozialen, emotionalen und kognitiven
Beeinträchtigungen kommen.
Warum ich dieses Trauma hier anführe, dazu mehr beim Bezug zum Buch!
(Bildquelle: Pixabay)
Unsere Seele besitzt jedoch, ähnlich wie unser Körper,
starke Kräfte zur Selbstheilung. Diese können wir gezielt unterstützen, wenn
wir uns mit dem natürlichen Traumaverlauf vertraut machen. Dieser vollzieht
sich in drei Phasen: Schockphase, Einwirkungsphase des Traumas und
Erholungsphase. […]
Diese Phasen schließen aneinander an und helfen dem Betroffenen mit seinem Trauma klarzukommen.

Was tun, wenn die Erholungsphase ausbleibt?

Nicht wenige Betroffene erholen sich nicht so rasch von
der traumatischen Belastung. Das kann daran liegen, dass sie besonders
schwerwiegende körperliche und/oder seelische Verletzungen erlitten haben. Ein
genauer Zeitplan für Heilung lässt sich bei seelischen Verletzungen ebenso
wenig festlegen wie bei einer körperlichen Verwundung. […]

Welche Ereignisse ziehen gehäuft negative Langzeitfolgen
nach sich?

Die folgende Aufzählung können Sie nach Art einer
„Checkliste“ verwenden, um bei sich oder bei Ihren Bekannten und Freunden
näher hinzuschauen:
– Gefahr für Leib und Leben oder subjektiv erlebte
Lebensbedrohung
– Schwere körperliche Verletzung
– Absichtsvoll verletzt oder geschädigt worden zu sein
– Konfrontation mit entstellten oder verstümmelten
menschlichen Körpern
– Plötzlicher oder gewaltsamer Tod einer geliebten Person
– Zusehen oder davon erfahren, dass einer uns nahestehenden
Person Gewalt angetan wurde
– Einem Giftstoff oder Infekt ausgesetzt sein bzw. hiervon
erfahren
– Tod oder schwere Verletzung eines anderen Menschen
verursacht zu haben

Der Bezug zum Buch:

Das Thema Trauma spielt in „Mysterium“ eine große Rolle.
Der Protagonist Ted McKay hat in seiner Kindheit etwas erlebt, ein Trauma erlitten, das ihn noch immer nachhaltig beeinflusst.
Er musste etwas mitansehen, das seiner kindlichen Seele geschadet hat.

Was es ist, das verrate ich euch an dieser Stelle allerdings nicht …

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Bevor es zum Gewinnspiel geht, hier noch

die Eckdaten zum Buch:

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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
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Verlag: Atrium Zürich (10. Februar
2017)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 385535006X
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ISBN-13: 978-3855350063

Das Buch kaufen

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Das Gewinnspiel
Zu gewinnen gibt es 
je eines von 5 Büchern in Print

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren hier unter dem Tourbeitrag.
Zeit für eure Bewerbung habt ihr bis einschließlich 16.02.2017!
Ausgelost wird am Ende unter allen Kommentierenden!
Tagesfrage:
Habt ihr selbst schon einmal ein Trauma erlitten oder kennt ihr jemanden dem es so geht?
Wenn ja, wie geht ihr damit um?
Wenn nein, wie würdet ihr mit einem Betroffenen umgehen? Wie würdet ihr ihm helfen?
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

13 Kommentare

  1. Huhu,
    Ja meine Mama, durch einen schweren Unfall mit einem LKW. Und so wirklich viel kann man da nicht tun immer das sollte eigentlich schon geschultes Personal machen. Aber natürlich bleibt das übliche, da sein, Händchen halten, Sachen erledigen.
    Liebe Grüße Ute

  2. Hallo Manja,

    einen wirklich interessanten und informativen Beitrag hast du da geschrieben, vielen Dank dafür.

    Hm, ja, vor ein paar Jahren gab es ein Erlebnis, das mich heute noch in bestimmten Situationen zusammenfahren lässt. Ich bemühe mich, solch Situationen aus dem Weg zu gehen und meist gelingt mir das.

    Liebe Grüße
    Silke

  3. Hallo und guten Tag,

    ja innerhalb der Familie, gab es zwei Todesfälle und beide waren sehr schlimm…man steht einfach wie vor einem tiefen Loch, denn plötzlich fehlt der Mensch einfach es kommt so viel erlebtes plötzlich hoch…Erinnerung …man erinnert sich dunkel an die Beerdigungen und dann…….

    Verarbeiten ist einfach total schwer…und wenn es wirklich extrem wird sollte man auch die Hilfe von Fachleuten sich holen…das würde ich jedem empfehlen und raten.

    LG..Karin…

  4. Hallo =)
    ich glaube nicht, dass ich ein Trauma schon mal erlitten habe und ich glaube auch, dass ich auch keinen kenne der eins hat. Um ehrlich zu sein wüsste ich auch nicht wie ich mit jemandem umgehen sollte der eins hat.
    Liebe Grüße
    Julia

  5. Der Tod meines Opas, der ganz unerwartet kam, hat mich schon schwer getroffen und die beschriebenen Traumaphasen verursacht. Dennoch hätte ich es nicht als solches bezeichnet.

  6. Hallo,
    es ist zwar schon einiges Schlimmes in meinem Leben passiert, aber zum Glück habe ich noch kein Trauma erlitten.
    Ich glaube, als Laie sollte man sich nicht zu viel zumuten, sondern auf jeden Fall den Rat von Spezialisten einholen, wie genau man jemanden unterstützen kann, der ein Trauma erlitten hat, denn ich glaube, da kann man leider ganz viel falsch machen.

    lg, Jutta

  7. Nein, ein richtiges Trauma habe ich zum Glück noch nicht erlitten, kenne auch keinen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  8. Hallo liebe Manja,

    ein Trauma hab ich noch nicht erlitten gsd! Ich denke aber, dass einige Menschen ein Trauma haben und es eigentlich garnicht wissen. Eine Freundin von mir z.b. hat sehr sehr schlechte Erfahrungen mit einer Beziehung gemacht und dass hat sie sehr geschädigt….wem hätte das nicht zugesetzt. Man kann da eigentlich denke ich nur mit viel Geduld rangehen und versuchen so gut es geht zu helfen.
    Auch denke ich, dass psychologische Hilfe immer eine gute Option ist. Man muss sich aber darauf einlassen, was vielleicht viele nicht können….

    Lg
    Gaby

  9. Hallo Manja,

    leider ja. Meine Mama ist viel zu früh gestorben. Aus heiterm Himmel kam die Diagnose Krebs. Vom Tag der Diagnose bis zum Tod sind noch 6 qualvolle Monate geworden.
    Ich war zum damaligen Zeitpunkt weder in der Lage zu begreifen noch zu verarbeiten.

    Im nachhinein gesehen wäre es besser gewesen mir professionelle Hilfe zur Traumabewätigung zu nehmen, aber wenn man so ein traumatisches Ereignis hat kann man keinen klaren Gedanken fassen 🙁

    Liebe Grüße,
    tweedledee

  10. Ich hatte noch nie ein Trauma und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie es ist eines zu haben. Das ist auch der Grund, dass ich gar nicht sagen kann wie ich mit Leuten mit Traumas umgehen würde.
    Das Theme ist auf alle Fälle spannend und dein Tourbeitrag war toll.
    Vielen Dank
    Liebe Grüße
    Nicole

  11. Hallo Manja,
    ich glaube das schlimmste Trauma das ich im Leben hatte war der Moment als ich meinen totgeborenen jüngsten Sohn im Arm gehalten habe.
    Ich konnte nicht verstehen warum Gott das zugelassen hat und warum Adrian nicht leben durfte.
    Noch heute 21 Jahre später muss ich noch weinen wenn ich daran denke.
    Habe auch einige Zeit sehr mit meinem Glauben danach gehadert.
    Aber heute weiß ich das es einfach Bestimmung war.

    LG Sonja / Wildpony

  12. Hey :3
    Nein, ein Trauma hatte ich noch nicht. Das liegt wohl daran, dass mir noch nie etwas wirklich schlimmes passiert ist, beziehungsweise, dass ich allgemein wohl eher ein Mensch der "robusteren" Sorte bin.
    Liebste Grüße, Tara

Kommentare sind geschlossen.

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