Gelesen: „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex Lake

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Broschiert: 480 Seiten
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Verlag: HarperCollins
(5. Dezember 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3959670559
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ISBN-13: 978-3959670555
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Originaltitel: After Anna

Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist
verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde
sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage
voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint
unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann
Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie
nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und
wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …
Ein Mädchen verschwindet. Doch der wahre Albtraum beginnt, als sie wieder
auftaucht – am siebten Tag.
(Quelle: HarperCollins)
Der Roman „Es beginnt am siebten Tag“ stammt aus der
Feder des Autors Alex Lake. Es ist der erste Roman des Autors und ich war
wirklich gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext
jedenfalls versprach bereits spannende Lesestunden.
Julia fand ich eigentlich ganz sympathisch. Als Leser
kann man so einige Parallelen finden, die sich zu ihr bilden. Julia ist
vielleicht ein wenig zu sprunghaft. Wenn man aber bedenkt was sie durchmacht
kann man es doch nachvollziehen und auch verstehen.
Brian ist genau das Gegenteil von Julia. Er brachte mich
schon das ein oder andere Mal zur Verzweiflung, ich hätte ihn ehrlich gerne mal
geschüttelt.
Auch die Nebenfiguren sind dem Autor gut gelungen. Es
gibt hier Charaktere, die man mag und auch welche, die man nicht so gerne hat.
Brians Mutter beispielsweise ist jemand, die ich gar nicht gemocht habe. Sie
verhält sich schon ganz schön heftig Julia gegenüber.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich gut
und angenehm lesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so dass man sehr
flott durch die Seiten kommt.
Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus der
Perspektive von Julia. Der Autor hat hierfür die personale Erzählperspektive
verwendet. Zwischendrin kommt aber auch immer wieder der Entführer zu Wort.
Hierfür wurde die zweite Person als Erzählperspektive genutzt. Er spricht also
quasi den Leser direkt an, was diesen weiter ins Geschehen einbindet.
Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Die Spannung
wird durch die Passagen des Entführers noch zusätzlich angefacht und man
rätselt als Leser mit. Man fragt sich immer wieder was der Entführer bezweckt,
was sein Motiv ist.
Nach einiger Zeit dämmerte mir wer hier die Fäden in der
Hand haben muss, ich war mir aber nie zu hundert Prozent wirklich sicher.
Das Ende ist ein richtiger Showdown. Der Weg dahin war
schwierig und spannend gehalten. Mich konnte der Schluss nicht ganz überzeugen.
Klar er löst auf und schließt ab aber ich weiß nicht, mir hat irgendwie der
Kick doch gefehlt.
Letztlich gesagt ist „Es beginnt am siebten Tag“ von Alex
Lake ein wirklich guter Thriller, der zusätzlich auch ein Familiendrama
bereithält.
Gut beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig
lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und den
Leser zum Miträtseln animiert, haben mir hier interessante und spannende
Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Morgen Manja,

    so unterschiedlich können Meinungen sein.
    Ich fand das Buch furchtbar und Julia war die schlimmste Protagonistin,die mir letztes Jahr über den Weg gelaufen ist … und das heißt was.

    Falls es dich interessiert, HIER meine ** Rezi XD

    lg
    Nadine

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