Gelesen: „Das Schicksal der Talente – Prequel (Die Talente-Reihe)“ von Mira Valentin

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Format:
Kindle Edition
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Dateigröße:
2792 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
390 Seiten
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Verlag:
Impress (2. Februar 2017)
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Sprache:
Deutsch

**Die größte Liebe führt zur größten Rache…**
Der 17-jährige Jakob ist der geborene Anführer. Niemand
kann seinem Charisma widerstehen, denn zu führen ist sein »Talent«. Fast ein
ganzes Jahr musste vergehen, bis ihm eine eigene Talente-Truppe zugewiesen
wurde, aber nun ist es soweit und das nicht zu knapp. Denn im Feindeslager der
Faune hat sich eine rebellische Gruppe abgezweigt, deren Ziel es ist, so viele
Talente wie möglich auszuschalten. Bald befindet sich Jakob in einem direkten
Frontalkampf mit Levian, einem ihrer Anhänger. Doch beide haben eine
gravierende Schwäche: Bei Levian ist es die Liebe zu seiner Gefährtin Morgana.
Bei Jakob ist es die erzkonservativ erzogene Sektentochter Marie, für die er
gegen alle Regeln mehr empfindet als es ein Anführer jemals tun sollte…
(Quelle: Impress)
Nachdem ich „Die Talente-Reihe“ von Mira Valentin gelesen
und geliebt habe stand für mich sehr schnell fest auch das Prequel „Das
Schicksal der Talente“ muss ich lesen. Das Cover passt sehr gut zu den Neuen
von Impress und der Klappentext versprach mir sehr spannende Lesestunden. Also
machte ich mich neugierig ans Lesen.
Bei den Charakteren ist es wie nach Hause kommen. Man
trifft auf altbekannte Figuren, die mir während der Reihe bereits sehr ans Herz
gewachsen sind.
Man trifft so zum Beispiel auf Jakob, den Anführer oder
auch Levian. Beide lernt man als Leser von einer komplett anderen Seite kennen.
Ich empfand dies als wirklich interessant, denn eigentlich sind sie sich gar
nicht mal so unähnlich. Aber nun ja, das Ergebnis ist ja gut bekannt.
Es kommen aber auch Neue vor. So beispielsweise Marie
oder auch Morgana. Marie ist absolut sympathisch. Sie ist eine echte Kämpferin.
Morgana hingegen mochte ich rein gar nicht. Sie wirkte auf mich sehr gemein und
hinterhältig.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und bin
wieder einmal komplett durch die Seiten gerauscht. Ich ist einfach klasse was
Mira Valentin sich hier wieder hat einfallen lassen.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Jakobs als auch
aus Levians Sichtweise. So blickt man als Leser in beider Gedanken und Gefühle
und lernt sie noch viel besser kennen. Diese Perspektive lässt so manches in
anderem Licht erscheinen.
Die Handlung ist wirklich Hammer. So klasse, gefühlvoll
und emotional. Man fiebert als Leser mit den Charakteren mit. Genauso wie man
mitweint und mithofft. Quasi erst himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode
betrübt. Mira Valentin hatte mich von Beginn an, ich war gefesselt, vollkommen
drin im Geschehen. Und habe Jakob und Levian nochmal neu kennengelernt, obwohl
ich beide bereits gut kannte.
Mir wurde empfohlen dieses Prequel erst nach der Reihe zu
lesen. Ich denke aber es geht auch anders herum. Das Prequel kann sehr gut als
Einstieg herhalten
Das Ende hat es wirklich in sich. Hier fügt sich alles,
es passt, wackelt und hat Luft. Viele Dinge erscheinen nun in anderem Licht.
Ich finde den Schluss sehr gut gemacht.
Insgesamt gesehen ist „Das Schicksal der Talente“ von
Mira Valentin ein Prequel der Reihe, das man gelesen haben sollte.
Charaktere, die zum einen bekannt sind, hier aber in
anderem Licht erscheinen aber auch Neue, die sich wunderbar einfügen, ein
wunderbar flüssiger leiht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die
mir als Leser so einiges abverlangt hat, haben mich begeistert und geflasht.
Unbedingt lesen!
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