Gelesen: „Im Blut ein Schwarzbär (Heart against Soul 4)“ von Anika Lorenz

Achtung:
Dies ist der vierte Teil der Reihe!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!
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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3644 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
263 Seiten
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Verlag: Impress
(2. Februar 2017)
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Sprache: Deutsch

**Folge dem Jagdinstinkt der Bären…**
Nach allem, was geschehen ist, will Emma nur noch weg,
den Schmerz hinter sich lassen und neu anfangen. Bei ihren Freunden in New York
scheint ihr genau das zu gelingen. Endlich kann sie wieder frei atmen – auch
wenn sie von den Gefühlen, die sie zu verdrängen versucht, immer wieder
eingeholt wird. Dass es so aussieht, als hätte Nate sich für eine Andere
entschieden, und dann auch noch Liam unerwartet vor ihrer Tür steht, macht es
Emma nicht gerade einfacher. Nur mühsam lernt sie, dass es egal ist, wie weit
sie davonläuft, denn ihre Vergangenheit wird stets ein Teil von ihr sein…und
sie birgt noch viele Geheimnisse!
(Quelle: Impress)
Nachdem ich bereits die ersten 3 Teile der „Heart against
Soul“ – Reihe aus der Feder von Anika Lorenz gelesen und gemocht habe, war ich
nun sehr gespannt auf den vierten Teil „Im Blut ein Schwarzbär“. Das Cover
passt sehr gut zu den Vorgängern und der Klappentext machte mich sehr
neugierig. Somit begann ich sehr gespannt mit dem Lesen.
Die Protagonisten sind hier natürlich bereits bekannt.
Und wow, sie haben sich sowas von weiterentwickelt. Wahnsinn, was sich Anika
Lorenz da ausgedacht hat. Jede Handlung ist hier nachvollziehbar und
verständlich.
In Emma konnte ich mich hier erneut sehr gut
hineinversetzen. Manche Handlung von ihr ist vielleicht nicht gut aber nun gut
sie handelt nun mal so. Emma steht mit beiden Beinen auf dem Boden und ist
vielleicht manchmal ein wenig zu gutgläubig, ja fast schon naiv. Im Vergleich
zu Band 1 hat ist sie aber merklich gereift, erwachsener geworden. Einige ihrer
Entscheidungen, die sie treffen muss, sind weiß Gott nicht leicht, doch Emma
meistert sie.
Ebenfalls wieder dabei sind Nate und Liam. Sie sind Teil
der Dreiecksgeschichte, die sich hier aber ganz langsam auflöst. Auch die
beiden mochte ich wieder sehr gerne.
Die Nebenfiguren sind der Autorin ebenso richtig gut
gelungen. Sie sind alle facettenreich und vielseitig gezeichnet, jeder von
ihnen gehört dazu und darf einfach nicht fehlen.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und
leicht zu lesen. Anika Lorenz hat mich hier erneut von Beginn an abgeholt und
ich habe diesen Teil in einem Rutsch gelesen.
Die Handlung selbst schließt sich an das bisherige an.
Ich war gefesselt, es geht hier richtig spannend zu. Ich habe mitgefiebert und
mitgelacht. Ich war richtig drin, war traurig oder auch mal wütend, das gesamte
Spektrum der Gefühle wird hier angesprochen. Es gibt hier sehr viele
unerwartete Dinge, Wendungen die mich überrascht haben. Dieser vierte Teil ist
wirklich der bisher Beste der Reihe.
Das Ende hat mich vollkommen unerwartet getroffen. Ich
habe mit allem gerechnet aber nicht damit. Nun muss Band 5 ganz schnell kommen,
ich bin so neugierig darauf wie die Reihe zu Ende geführt wird.
Abschließend gesagt ist „Im Blut ein Schwarzbär“ von
Anika Lorenz eine Fortsetzung der „Heart against Soul“ – Reihe der Autorin, die
mich absolut geflasht hat.
Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und sich
hier merklich weiterentwickelt haben, ein locker leicht zu lesender Stil der
Autorin und eine Handlung, die alles Bisherige übertrifft und deren Ende mich
vollkommen unerwartet getroffen hat, haben mich wunderbar unterhalten und
absolut gefesselt.
Sehr zu empfehlen!
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