Gelesen: „Und irgendwo ich“ von Franziska Fischer

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 893 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
386 Seiten
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Verlag: Ink Rebels (28. Februar 2017)
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Sprache: Deutsch

»Du hast mich gefragt, wer
auf diesen Fotos du bist. Weißt du das überhaupt selbst?«

Als ich nicht antworte, nickt er nur kurz, dann
geht er, und ein kühler Abendwind folgt ihm durch den Garten wie der Schatten
einer Erinnerung.
Alle paar Jahre beginnt
für Lizzy ein neues Leben, wenn sie mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren
Schwester in ein anderes Land zieht. Doch als ihre Familie in ein verlassenes
Haus nach Deutschland übersiedelt, spürt Lizzy, dass dieses Mal etwas anders
ist. Das Haus birgt ein Geheimnis.
Und außerdem ist da noch Merlin, in den sie sich
auf keinen Fall verlieben will. Eigentlich.
(Quelle: Ink Rebels)
Die Autorin Franziska Fischer war mir bereits durch einen
anderen Roman bekannt. Jetzt ist mit „Und irgendwo ich“ ein neuer Roman aus
ihrer Feder erschienen und ich war richtig neugierig darauf was mich hier wohl
erwarten würde. Der Klappentext jedenfalls versprach mir, gemeinsam mit dem
Cover, schon sehr viel und ich begann gespannt mit dem Lesen.
Lizette oder besser Lizzy, wie sie genannt wird, mochte
ich sehr gerne. Sie führt gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren
Schwester Zoe ein richtiges Vagabundenleben. Sie war eigentlich schon überall
und ihr gefällt dieses Leben richtig gut. Nun sind sie in Deutschland und
irgendwie ist hier alles anders. Man kann sich als Leser sehr gut in Lizzy
hineinversetzen, ihre Art, wie sie sich gibt, es hat was. Sie ist sympathisch
und liebenswert. Sie ist zudem sehr intelligent und spricht mehrere Sprachen. Sie
wirkte selbstbewusst auf mich und doch fehlt ihr irgendwas.
Auch Lizzys Mutter und Zoe haben mir sehr gut gefallen.
Sie halten alle zusammen, Familie geht hier über alles.
Merlin ist der männliche Part der Geschichte. Auch er hat
mir wirklich gut gefallen, ist er doch ebenso wunderbar gezeichnet. Wie er und
Lizzy miteinander interagieren gefiel mir sehr gut. Er wirkte realistisch und
glaubhaft auf mich.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt
sich wunderbar leicht und locker lesen. Und dennoch es hat auch etwas Poetisches
an sich, ist emotional und mit viel Tiefgang.
Die Handlung selbst ist so richtig schön. Hier ist nichts
geschönt, sondern alles wie das echte wahre Leben. Es kommt alles direkt aus
dem Herz der Autorin und landet genau da, im Herz der Leser. Franziska Fischer
hat es wirklich geschafft sie hat mich von Anfang an gepackt und erst am Ende
wieder losgelassen. Ich konnte die Gefühle spüren und sie hallen auch nach dem
Lesen noch sehr lange nach. Dabei wirkte auch die Stimmung auf mich sehr echt
und authentisch.
Das Ende dieser Geschichte hat mich überzeugt. Es
schließt den Roman wunderbar ab und macht ihn einfach rund. So muss das sein,
so legt man das Tablet am Ende zufrieden zur Seite.
Zusammengefasst gesagt ist „Und irgendwo ich“ von
Franziska Fischer ein Jugendroman, der von Herzen kommt und genau da landet, im
Herzen des Lesers.
Authentisch gezeichnete Charaktere, ein leicht und
flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die einfach total klasse
ist und in der man die Gefühle und Emotionen genau nachfühlen kann, haben mich
wunderbar unterhalten und begeistert.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte Vorab – eBook!
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