Gelesen: „Wohin der Wind uns trägt“ von M. W. Fischer

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1658 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
320 Seiten
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Verlag: Forever
(13. Januar 2017)
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Sprache: Deutsch

Die 21-jährige Sarah hat in ihrem Leben bisher noch nicht
viel auf die Reihe bekommen. Sie lebt bei ihrer Großmutter Emily und schlägt
sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ihren Traum, Innenarchitektin zu werden, hat
sie schon fast vergessen. Das ändert sich, als sie Ashton kennenlernt, einen
gutaussehenden angehenden Anwalt. Er motiviert sie, sich für ein Studium zu
bewerben. Doch wird Ashton auch dann noch zu ihr halten, wenn er von ihren
Panikattacken und ihrer Vergangenheit erfährt? Schon bald muss Sarah erkennen,
dass auch ihr neuer Freund ein düsteres Geheimnis verbirgt …
(Quelle: Forever)
Der Roman „Wohin der Wind uns trägt“ stammt vom Autor
M.W. Fischer. Es ist das Debüt des Autors und ich wurde hier sehr vom Cover
angesprochen. Der Klappentext tat sein Übriges und ich so habe ich neugierig
mit dem Lesen begonnen.
Sarah als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie ist
sehr schön ausgearbeitet, hat Ecken und Kanten. Ihre Vielsichtigkeit hat mir
zugesagt. Sie sehnt sich zum einen sehr nach Liebe, ist eher unsicher und schon
fast verloren. Auf der anderen Seite wirkte sie aber auch sehr abweisend. Dies
tut sie aber nur weil sie selbst Angst hat zurückgewiesen zu werden.
Oma Emily mochte ich auch sehr. Sie war immer für Sarah
da und hat auch immer versucht ihre Enkelin zu unterstützen.
Auch die anderen Charaktere der Geschichte sind wirklich
gut beschrieben. Man kann sie sich gut vorstellen und die Handlungen verstehen.
Die Mischung ist hier gelungen, es ist von jedem etwas dabei.
Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig. Ich
bin flott und einfach durch die Geschichte gekommen, konnte mühelos folgen und
alles nachvollziehen.
Die Handlung an sich ist eigentlich gar nicht so
schlecht, von der Idee her. Allerdings hatte ich zwischendrin immer wieder das
Gefühl das alles sehr konstruiert wirkte. Es ging hier viele zu glatt, vielen
wirkte unglaubwürdig.
Von der Idee her hat es mir, wie bereits erwähnt, gut
gefallen. Der Autor zeigt wie die Vergangenheit einen Menschen doch lenken
kann. Wenn man sie nicht kennt ist man trotzdem nicht geschützt davor.
Das Ende wiederum konnte mich überzeugen. Es passt zur
eigentlichen Geschichte hier, rundet und schließt sie richtig gut ab. Das Ende
hat nochmal ein wenig rausgeholt für mich.
Insgesamt gesagt ist „Wohin der Wind uns trägt“ von M.W.
Fischer ein Roman, der mich nicht ganz überzeugen konnte.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein sehr angenehm
flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die von der Idee her
wirklich klasse ist, in deren Umsetzung ich aber nicht immer alles
nachvollziehen konnte, haben mich trotz allem sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
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