Gelesen: „Morgen lieb ich dich für immer“ von Jennifer L. Armentrout

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2081 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
545 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
3570311414
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Verlag: cbt
(13. März 2017)
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Sprache: Deutsch

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft…
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier
Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer
verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider
ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band
zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf
eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft
und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
(Quelle: cbt)
Von Jennifer L. Armentrout habe ich bereits andere Romane
gelesen, die mich jedes Mal aufs Neue begeistern konnten. Daher war ich jetzt
sehr gespannt auf ihr neuestes Werk „Morgen lieb ich dich für immer“. Der
Klappentext hat mich sehr angesprochen und so begann ich neugierig mit dem
Lesen.
Mallory, die Protagonistin, ist ziemlich verstört. Sie
hat viel erlebt in ihrer Vergangenheit, wurde dann von fürsorglichen Pflegeeltern
adoptiert und nun geht sie wieder auf eine öffentliche Schule. Mallory wirkte
gar nicht locker auf mich, ihr fällt es sehr schwer auch nur ein Wort zu sagen.
Sie kennt es nicht anders, ihr wurde immerzu eingebläut still zu sein. Denn nur
wer still ist, wer sich versteckt, ist unsichtbar. Sie ist aber gewillt aus
dieser Isolation auszubrechen, auch wenn der Weg dahin sehr schwer ist. Mir war
Mallory sympathisch. Sie wirkte auf mich glaubhaft und realistisch dargestellt.
Rider ist Mallorys ehemaliger bester Freund. Die beiden
treffen in der Schule wieder aufeinander. Er scheint die Geschehnisse der
Vergangenheit besser weggesteckt zu haben. Dass auch er etwas verbirgt, das bei
ihm nicht alles so ist wie es scheint, bemerkt man als Leser recht schnell.
Auch Rider mochte ich sehr gerne, wie er sich gibt, wie er sich verhält.
Es gibt noch andere Personen im Geschehen, beispielsweise
Paige, Riders Freundin, der Mallory gar nicht in den Kram passt, oder auch
Mallorys Pflegeeltern, die sehr besorgt sind um ihr Wohlergehen, die aber trotz
allem immer hinter stehen. Sie sind ebenso sehr gut ausgearbeitet und man kann sie
sich als Leser gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und man kommt
flüssig und sehr angenehm durch die Seiten der Geschichte. Die Emotionen und
Gefühle der Charaktere werden hier sehr gut eingefangen und zum Leser
transportiert.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Mallory. Die
Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Man kann sich so sehr gut in
sie hineinfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen.
Die Handlung selbst hat mich berührt. Sie geht zu Herzen,
es gibt hier sehr viele Emotionen und Gefühle. Als Leser fragt man sich immer
wieder wie die Kinder das alles aushalten konnten. Es gibt Rückblenden die ein
vollständiges Bild der Vergangenheit hinterlassen. Und dieses Thema ist gewiss
nicht einfach, sondern hat mich ein ums andere Mal doch schlucken lassen.
Es ist hier eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, man
fiebert mit den Charakteren mit, ist ergriffen. Und ja auch die ein oder andere
Träne musste ich mir verdrücken. Ein wenig gestört haben mich die Klischees,
die hier angesprochen werden. Sie waren mir doch etwas zu viel.
Das Ende hat mir persönlich gut gefallen. Es rundet das
Geschehen sehr gut ab, setzt einen guten Schlusspunkt unter allem. Ich habe das
Buch letztlich zufrieden beiseitegelegt.
Insgesamt gesagt ist „Morgen liebt ich dich für immer“
von Jennifer L. Armentrout ein Jugendroman, der sich einem schwierigen Thema
bedient.
Sympathische Charaktere, deren Handlungen nachvollziehbar
und Emotionen greifbar sind, ein flüssiger jugendlicher Stil der Autorin sowie
eine Handlung, die den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt,
sich aber in meinen Augen doch an zu vielen Klischees bedient, haben mir
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestelle eBook!
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