Gelesen: „All the strangest things are true.“ von April Genevieve Tucholke

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 1689 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
224 Seiten
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Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
(17. Januar 2017)
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Sprache: Deutsch
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Wink: ein bisschen seltsam, zurückhaltend, mit wildem
rotem Haar und einer ausufernden Fantasie.
Poppy: das schöne Biest, das alle manipuliert, aber den nicht bekommt, den sie
eigentlich haben will.
Midnight: ein unsicherer Junge, hin- und hergerissen zwischen beiden.
Sie alle erzählen ihre Geschichte. Eine Geschichte, in der die verrücktesten
Dinge wahr sind. Was ist wirklich passiert? Jemand weiß es. Jemand lügt. Wem
kannst du trauen?
(Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag)
Die Autorin April Genevieve Tucholke war mir bisher gänzlich unbekannt.
Umso gespannter war ich nun auf ihr Werk „All the strangest things are true.“,
das mich vom Klappentext und dem Cover her sehr angesprochen hat.
Es ist hier die Geschichte von Midnight, Poppy und Wink. Alle 3 Charaktere
haben mir sehr gut gefallen. Sie sind unterschiedlich, wirkten aber lebensnah
und glaubhaft auf mich.
Am meisten habe ich Midnight ins Herz geschlossen. Er ist zwischen den
beiden Mädchen eher der ruhige, der auf dem Boden bleibt.
Wink ist eher jemand, die gerne in einer ganz eigene Welt ist. Midnight mag
sie sehr gerne, er ist ihr Held.
Poppy ist schon fast sowas wie eine Diva. Sie weiß wie sie mit Menschen
umzugehen hat, wie sie diese manipulieren kann.
Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut. Sie schreibt flüssig und
soweit gut zu lesen. Zu Anfang braucht man vielleicht ein wenig um wirklich
anzukommen, das gibt sich aber glücklicherweise nach ein paar Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus 3 verschiedenen Perspektiven. Als Leser verfolgt
man hier Wink, Poppy und Midnight, jeweils in der Ich-Perspektive. Ich empfand
dies als sehr gut, es macht die Geschichte facettenreich und vielseitig. Die
Erzähler wechseln hier sehr schnell, manchmal wars mir ein wenig zu schnell,
ich musste mich erst zurecht finden.
Die Handlung wirkte auf mich zunächst wirklich merkwürdig. Es geht hier
nicht linear zu, sondern war für mich teilweise schon irgendwie chaotisch. Es
ist wie ein Puzzle, man bekommt die Teile und muss sie in die richtige
Reihenfolge bringen. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte ging es richtig gut
voran.
Das Buch dreht sich nicht nur um die Liebe, es geht unter anderem auch ums
Erwachsenwerden, um das sich selbst finden. Alles Themen, die Jugendliche sehr
ansprechen.
Das Ende war komisch, anders kann ich es nicht sagen. Hier überschlagen
sich die Ereignisse, es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und erst
einmal einordnen musste. Ich weiß nicht wirklich was ich vom Schluss halten
soll. Klar irgendwie passt er aber er lässt mich auch irgendwie kalt.
Insgesamt gesehen ist „all the strangest things are true.“ von April
Genevieve Tucholke ein Jugendroman, der mich zwiegespalten zurücklässt.
Gut gezeichnete Charaktere und ein soweit angenehm zu lesender
Stil der Autorin stehen hier einer Handlung gegenüber, die zwar von der Idee
her toll ist, mich vom Aufbau her aber nicht unbedingt überzeugen konnte und
deren Ende mich nicht wirklich packen konnte.
Ich hatte mir doch mehr erwartet.
Schade!
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