Gelesen: „Feuer und Feder“ von Kathy MacMillan

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Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
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Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg (1.
März 2017)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3407747969
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ISBN-13: 978-3407747969
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
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Originaltitel: Sword and Verse

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden
soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich
Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie
nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den
Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und
verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie
ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten
Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.
(Quelle: Beltz & Gelberg)
Der Jugendroman „Feuer und Feder“ stammt aus der Feder
der Autorin Kathy MacMillan. Es ist das erste Jugendbuch der Autorin, das mich
direkt vom Cover her sehr angesprochen hat. Auch der Klappentext klang sehr
vielversprechend und so begann ich neugierig mit dem Lesen.
Die Charaktere dieser Geschichte hier haben mir gut
gefallen. Es gibt hier Götter und Menschen gleichermaßen, ich persönlich
empfand die Menschen als interessanter beschrieben.
Raisa gefiel mir sehr gut. Sie ist eine Sklavin, würde
aber gerne mehr in ihrem Leben erreichen. Die Freiheit ist für sie der größte
Wunsch. Als sie zur Tutorin aufsteigt hat sie alle Möglichkeiten, kann alles
machen was sie möchte. Doch genau diese Stellung macht ihr zu schaffen, denn
sie nimmt eine ganz bestimmte Position ein. Im Verlauf der Handlung macht Raisa
eine enorme Entwicklung durch. Ich mochte sie von ihrer Art her sehr gerne.
Mati ist sehr abenteuerlustig und ziemlich tough. Er ist
ein Rebell, dem man das aber nicht unbedingt ansieht. Auch ihn mochte ich
wirklich gerne.
Es gibt, wie bereits erwähnt, noch andere Charaktere und
auch Götter im Geschehen. Sie alle sind interessant beschrieben und wirkten auf
mich glaubhaft.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und locker.
Man kommt, nach kurzer Eingewöhnung, richtig gut durch die Seiten des Buches
und kann gut folgen.
Die Handlung hat mich zunächst ein wenig verwirrt. Mir gelang
der Einstieg ins Geschehen nicht auf Anhieb. Es gab so viele neue Dinge zu
entdecken, zu verstehen, da musste ich mich erst einmal zurecht finden. Hinzu kam
die Vielzahl an Namen. Nach ein paar Seiten aber war ich drin und konnte mich
dem Sog der Geschichte nicht mehr entziehen.
Es geht hier sehr spannend zu und auch von der Idee her
gefiel mir das Geschehen sehr gut. Die von der Autorin geschaffene Welt ist
interessant und sehr fantastisch gehalten. Besonders die verschiedenen
Schriftzeichen haben mich hier sehr fasziniert. Ins Geschehen eingebaut ist
auch eine Liebesgeschichte, die mir ebenso richtig gut gefallen hat. Sie ist
aber nicht nur schön, sondern auch sehr gefährlich.
Das Ende dieses Jugendromans ist sehr flott und spannend
gestaltet. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Alle offenen Fragen werden
beantwortet und der Roman ist abgeschlossen und rund.
Insgesamt gesagt ist „Feuer und Feder“ von Kathy
MacMillan ein Jugendroman, der in einer sehr schönen fantastischen Welt spielt.
Gut gestaltete Charaktere, ein, nach kurzer
Eingewöhnungszeit, flüssig und leicht lesbarer Stil der Autorin sowie eine
Handlung, die spannend gehalten ist und in der man als Leser auch eine
Liebesgeschichte findet, haben mir wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Beltz & Gelberg Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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