Gelesen: „Kein Himmel ohne Sterne“ von Michelle Schrenk

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 2084 KB
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Verlag: Canim Verlag; Auflage: 1 (25. März 2017)
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Sprache: Deutsch
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Seitenzahl
der Printausgabe:
196 Seiten
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Emma Morgen führt ein glückliches Leben, bis ein
Schicksalsschlag alles durcheinanderwirbelt. Bei Nacht und Nebel verlässt sie
ihre Heimatstadt, ihr altes Leben und ihre große Liebe Jannik, in der Hoffnung,
neu anfangen zu können.
Jahre später führt ihr Weg sie zurück an den Ort, wo sich damals alles
verändert hat, und die Schatten der Vergangenheit holen Emma erneut ein. Dabei
begegnet sie auch dem Mann wieder,
den ihr Herz nie vergessen konnte.
Kann die Liebe alte Wunden überwinden?
(Quelle: amazon)
Bisher konnte mich Michelle Schrenk mit ihren Romanen
immer überzeugen. Nun durfte ich „Kein Himmel ohne Sterne“ aus ihrer Feder
lesen und ich war sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das
Cover hat mir sofort angesprochen und auch der Klappentext versprach mir sehr
viel.
Emma war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie scheint
glücklich zu sein, lebt in Berlin und in Alex hat sie einen richtig guten
Freund gefunden. Dann aber wird sie durch ein Ereignis wieder in ihre
Vergangenheit katapultiert. Sie kehrt in ihre Heimatstadt Nürnberg zurück und
erst dort merkt sie wirklich wohin ihr Herz gehört. Ich mochte Emmas
Veränderung sehr gerne, wie sie von Seite zu Seite immer mehr wusste was sie
wirklich will.
Jannik gefiel mir auch richtig gut. Er ist Emmas
ehemaliger Verlobter. Die beiden waren mal richtig glücklich, wollten ihr Leben
miteinander verbringen, miteinander alt werden. Dann aber geschah etwas, was
beiden den Boden unter den Füßen wegriss. Jannik ist ein herzensguter Mensch.
Er ist immer positiv eingestellt, auch wenn alles noch so traurig ist.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Emmas guter Freund
Alex, haben mir auch wirklich gut gefallen. Sie runden das Bild der Charaktere
dieser Geschichte richtig gut ab.
Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an
gepackt. Ich war in einem regelrechten Lesewahn, bin durch die Seiten
gerauscht, habe alles um mich herum vergessen. Michelle Schrenk schreibt
flüssig und leicht verständlich.
Die Handlung, oh ja, was soll ich da zu sagen. Mir hat
sie unheimlich gut gefallen. Es ist irgendwie eine Reise in die Vergangenheit
von Emma, obwohl sie im hier und jetzt spielt. Als Leser wird man mitgerissen
und kann sich dem Bann der Handlung nicht entziehen. Emma lernt hier sehr viel
über sich selbst, sie begreift mit der Zeit immer mehr wo ihr Herz hingehört. Zwei
Ereignisse öffnen ihr die Augen, zeigen ihr den richtigen Weg. Und ganz
ehrlich, bitte Taschentücher bereit halten. Ich habe echt geheult, mich hat es
emotional richtig gepackt.
Es ist eine Liebesgeschichte, die mir noch lange in
Erinnerung bleiben wird. Es geht aber auch um Trauer, Glück, das man erkennt
was einem wirklich gut tut.
Das Ende hat mir persönlich richtig gut gefallen. Es
passt einfach, macht die Handlung rund, schließt sie ab. Und der Epilog setzt
dem ganzen einen richtig guten Schlusspunkt.
Kurz gesagt ist „Kein Himmel ohne Sterne“ von Michelle
Schrenk ein Roman, der mich emotional komplett mitgerissen hat.
Liebenswert gezeichnete Charaktere, ein leicht und sehr
flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sich mit mehreren
Themen des Lebens befasst und die sowohl richtig schön aber auch sehr traurig
gehalten ist, haben mich begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich danke der Autorin für das Vorab – eBook!
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