Gelesen: „Teufelsgold“ von Andreas Eschbach

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3264 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
512 Seiten
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Verlag: Bastei Entertainment (9. September 2016)
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Sprache: Deutsch
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Auf der Jagd nach dem Stein der Weisen – Wer sind die
Alchemisten unserer heutigen Zeit?
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste Mal auf:
der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann – gefährliches Gold,
radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott
verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die
Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden
und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit.
Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die
unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die
Spur: Er ist ein Schlüssel – ein Schlüssel, der unser aller Leben zum
Guten hin verändern könnte.
Oder öffnet er die Pforten der Hölle?
(Quelle: Bastei Entertainment)
Bisher hatte ich noch kein Buch von Andreas Eschbach
gelesen. Daher war ich sehr gespannt auf „Teufelsgold“ aus seiner Feder. Das
Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext machte neugierig. Also begann ich
mit dem Lesen.
Der Protagonist der Handlung heißt Hendrik Busske. Er ist
Finanzberater und hält hochbezahlte Seminare über Börsentricks und wie man dadurch
reich wird. Auch bei den Frauen ist Hendrik sehr angesehen, sie liegen im
regelrecht zu Füßen. Dann aber wird er nach dem Beischlaf bestohlen, ein sehr
altes Buch verschwindet. Hendrik hats mir nicht unbedingt einfach gemacht. Ich
hatte mit seiner Art, wie er sich gibt, so meine Probleme.
Neben dem Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im
Buch. Sie sind soweit gut gezeichnet, man kann sie sich doch relativ gut
vorstellen und die Handlungen gut nachvollziehen.
Der Schreibstil des Autors war für mich ein wenig
gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte ein paar Seiten um mich vollkommen auf das
Geschehen einlassen zu können. Dann aber konnte ich problemlos und flüssig
folgen, alles war nachvollziehbar und verständlich für mich.
Die Handlung ist nicht ganz einfach. Es handelt sich
hierbei quasi um eine Mischung aus historischen Roman, Thriller und Mystery.
Das historische und die Mystery nehmen hier die meisten Seiten ein, der
Thriller kam in meinen Augen leider etwas zu kurz. Immer wieder wird hier zwischen
Vergangenheit und Gegenwart gewechselt. Themen wie das Streben nach Glück und
auch die Alchemie stehen hier im Mittelpunkt.
Es sind hier quasi zwei Handlungsstränge, die man als
Leser verfolgt. Zum einen den des Hendrik Busske und dann in der Vergangenheit
den des John Scoro.  Durch diesen
stetigen Wechsel verliert die Handlung meiner Meinung nach doch ziemlich an
Fahrt. Erst gen Ende kommt dann wirklich Spannung auf.
Das eigentliche Ende hat mich vollkommen überrascht. Ich
habe alles erwartet, das aber definitiv nicht. Mich hat es überzeugt, auch wenn
der Weg dahin nicht immer vollkommen war.
Zusammengefasst gesagt ist „Teufelsgold“ von Andreas
Eschbach ein Roman, der anders war als ich es erwartet habe.
Ein gut gezeichneter Protagonist und der gut und angenehm
zu lesende Stil des Autors stehen einer Handlung gengenüber, die mich aufgrund
von ein paar Längen erst zum Ende hin packen konnte. Ich habe mir von diesem
Thriller etwas anderes erwartet, das vorhandene Potential wurde nicht komplett
ausgeschöpft.
Schade!

Ein Kommentar

  1. Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit gewonnen und ich glaube es subbt jetzt doch noch ein wenig weiter. Ich hoffe irgendwann habe ich die Muße mich dran zu wagen.

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