Gelesen: „How to be happy: Ascheblüte“ von Kim Leopold

–    Format: Kindle
Edition
–    Dateigröße:
749 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
478 Seiten
–    Sprache:
Deutsch
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Vor fast zwei Jahren hat Ash New York verlassen und ist
nach Toronto gezogen, um dort sein Glück zu finden. Seine Geschichte hat er in
einem Buch verarbeitet, das zum Bestseller geworden ist. Seitdem leidet er an
einer Schreibblockade und bringt nichts Neues zustande. Als sein Verlag in
Gestalt von Camille einen neuen Roman fordert, bucht er spontan ein Ticket nach
Irland, um das zu tun, was er am besten kann: Davonlaufen.
Camille bekommt die Chance ihres Lebens: Um sich einen Job im Lektorat zu
sichern, soll sie Ash zu einem neuen Buch überreden. Als er ein Ticket nach
Irland bucht, folgt sie ihm kurzerhand. Denn nur mit seiner Hilfe kann sie sich
aus ihrer persönlichen Hölle befreien.
(Quelle: amazon)
Nachdem mir bereits „Love, Kiss, Cliff“ von Kim Leopold
super gut gefallen hat, war ich sehr froh das ich auch „How to be happy: Ascheblüte“ aus ihrer
Feder lesen durfte. Es ist der zweite Teil der „How to be Happy – Reihe“ der
Autorin. Vom Cover und Klappentext her sehr angesprochen machte ich mich also
ans Lesen.
Die beiden Protagonisten Ashton Parker und Camille haben
mir sehr gut gefallen. Beide wirkten auf mich lebendig und glaubhaft gestaltet,
ich konnte die Handlungen beider sehr gut nachvollziehen.
Ashton Parker ist vor nunmehr 2 Jahren nach Kanada
gegangen, er ist schon fast geflohen. Nun soll er ein zweites Buch
veröffentlichen, nachdem Buch Nummer 1 ein Bestseller geworden ist. Ash ist
sehr pflichtbewusst und ich empfand ihn zudem als sehr liebenswert und
charmant. Im ersten Teil kann man noch nicht so hinter die Fassade blicken,
hier nun ist es endlich soweit.
Camille ist Praktikantin im Verlag, wo Ash sein Buch
veröffentlicht hat. Sie ist es nun die ihn dazu bringen soll das er auch ein
zweites Buch veröffentlichen soll. Dabei hat sie aber nicht mit Ash gerechnet.
Doch nicht nur im Verlag hat Camille viel zu tun, auch ihr privates Umfeld ist
nicht gerade einfach, auch hier gibt es Probleme. Sie ist eine junge Frau, die
bereits mit so einigen Dingen zu kämpfen hatte, doch Camille steht immer wieder
auf, lässt sich nicht so leicht unterkriegen.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Ashtons
Freund, sind der Autorin richtig gut gelungen. Sie fügen sich wunderbar ins
Geschehen ein, geben ihm den gewissen Touch, der mir so gut gefiel.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und sehr
angenehm zu lesen. Ich bin, genau wie schon beim ersten Teil, sehr flüssig
durch die Geschichte gekommen, konnte mühelos folgen.
Die Handlung hat mir wirklich sehr gefallen. Es ist hier
eine richtig schöne Liebesgeschichte, die mich im Herzen berühren konnte. Sie
wirkte glaubhaft auf mich, quasi so als ob sie gerade so irgendwo in der Welt
stattfindet. Ich habe Kim Leopold wirklich jedes ihrer Worte abgenommen. In die
Charaktere konnte ich mich richtig schön hineinversetzen. Ich habe mit Ash und
Camille mitgefiebert, wollte wissen was nun aus ihnen wird.
Und dann der Roadtrip, die Umgebung, hier ist alles
anschaulich und somit vorstellbar beschrieben. Mein Kopfkino lief wirklich auf
Hochtouren.
Das Ende ist spannend und mich hat es wirklich überzeugt.
Es macht diesen Roman rund, ich habe mein Tablet letztlich zufrieden zur Seite
gelegt.
Insgesamt gesagt ist „How to be happy: Ascheblüte“ von Kim Leopold eine
auf ganzer Linie gelungene Fortsetzung der „How to be Happy – Reihe“ der
Autorin.
Vorstellbar gezeichnete glaubhafte Charaktere, ein leicht
und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich für sich
gewonnen hat, in der ich mitfiebern konnte und deren Umgebungsbeschreibungen
mir ein tolles Kopfkino beschert hat, haben mich begeistert und machen Lust auf
mehr.
Wirklich zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das zugesandte eBook!
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