Gelesen: „Raven’s Blood. Pechschwarze Schwingen“ von Sylvia Steele

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2984 KB
Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
355 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (28. April
2017)
Sprache: Deutsch

**Eine Wahrheit, die dein ganzes Leben verändern wird**
Seitdem die 21-jährige Alexa Schwester und Mutter durch
einen Autounfall verloren hat, scheint ihr der Boden unter den Füßen wie
weggerissen. Erst mit Hilfe ihres Onkels kann sie wieder so etwas wie Glück
empfinden. Doch dann taucht ausgerechnet Jake auf – der Mann, mit dem alles
angefangen hat und der nicht nur Alexas alte Gefühle, sondern auch die
vergangenen Ereignisse wieder aufleben lässt. Alexa weiß nicht, ob sie Jake
noch einmal vertrauen kann, und auch der mysteriöse Rabe, dem sie seit seiner
Ankunft immer wieder begegnet, wirft bei ihr weitere Fragen auf. Der Ruf des
Raben wird es aber schließlich sein, der Alexas Schicksal offenbart und eine
Macht hervorruft, die tief verborgen in ihr schlummert…
(Quelle: Dark Diamonds)
Von Sylvia Steele kannte ich bereits einen anderen Roman,
der mich begeistern konnte. Nun also durfte ich ihren Diamanten „Raven‘s Blood.
Pechschwarze Schwingen“ lesen. Das Cover empfand ich als sehr gelungen und der
Klappentext machte mich sogleich neugierig. So habe ich mich gespannt ans Lesen
gemacht.
Alexa, auch Lexi genannt, ist die Protagonistin dieser
Geschichte. Sie gefiel mir soweit ganz gut. Sie lebt bei ihrem Onkel nachdem sie
ihre Mutter und ihre jüngere Schwester verloren hat. Danach war ihr Leben
komplett verändert, der Halt und die Geborgenheit waren einfach weggebrochen. Ich
empfand Alexa als glaubhaft und authentisch beschrieben. Zudem ist Alexa sehr
temperamentvoll und weiß sich ziemlich gut zu wehren, da sie Kampfsport
betreibt.
Jake ist der männliche Part der Protagonisten. Zu Anfang
wusste ich nicht so recht was ich von ihm halten soll. Er wirkte merkwürdig auf
mich, seine Handlungen ergaben irgendwie keinen Sinn für mich. Dann aber kommt
die Wendung und ganz plötzlich ergab alles um Jake einen Sinn. Und ganz
ehrlich, ich mochte ihn mit jeder Seite mehr.
Die Nebencharaktere dieser Geschichte, wie beispielsweise
Alexas Onkel Rick oder ihr Bruder Josh, gefielen mir auch sehr gut. Zwar
ergaben auch hier die Handlungen zunächst keinen Sinn, das hat sich aber
geändert. Ich konnte mir diese Nebencharaktere sehr gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sylvia
Steele schreibt flüssig und locker, ich hatte das Buch innerhalb kurzer Zeit
beendet.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Alexa. Die
Autorin hat hier die Ich-Perspektive gewählt. Ich empfand diese als wirklich
passend, da man als Leser so immer an Alexas Seite ist, alles mit ihr gemeinsam
erlebt.
Die Handlung beginnt recht ruhig. Zunächst hatte ich den
Eindruck ich würde eher eine Liebesgeschichte lesen, es ging viel um Gefühle und
Emotionen. Dann aber kommt der Punkt wo sich alles ändert. Mit einem Mal wurde
aus der Liebesgeschichte ein richtig gutes Fantasybuch. Die nordische
Mythologie war plötzlich Thema und ich habe die Seiten begeistert weitergeblättert,
da ich wissen wollte was weiter passiert. Diese überraschende Wendung hat mich
wirklich beeindruckt und fasziniert, es wurde richtig spannend. Sie ist
wirklich gelungen, die Autorin hat sich hier auf jeden Fall Gedanken gemacht.
Das Ende ist doch recht offen. Hier deutet sehr viel auf
eine Fortsetzung hin. Ich hoffe sie kommt, schnell. Es gibt noch Dinge, die ich
unbedingt erfahren will.
Zusammengefasst gesagt ist „Raven’s Blood. Pechschwarze
Schwingen“ von Sylvia Steele ein Fantasyroman, der mich bis auf ein paar
Kleinigkeiten begeistert hat.
Gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger gut zu
lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst nach Liebesgeschichte
ausschaut, sich dann aber komplett wendet und richtig spannend wird, haben mir
unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf die Fortsetzung.
Durchaus lesenswert!
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