Gelesen: „Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)“ von David Michel Rohlmann (Hrsg.)

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 5184 KB
–    Sprache: Deutsch 
–    Seitenzahl der Printausgabe: 410 Seiten
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In Saint Falls hat das Verbrechen einen Namen: den des
großen, bösen Wolfs.
Die Kriminalität hält die Stadt fest im Griff. Polizisten haben längere Finger
als die, die sie hinter Gitter bringen, die legendären Straßenrennen von Hase
und Igel fordern regelmäßig Tote und sogar Erstgeborene werden gegen eine
arrangierte Hochzeit in die Oberschicht eingetauscht.
Wolfs Syndikat thront über all dem. Seine dunkle Fee versorgt die Dealer mit
dem besten Schnee von Miss H. und macht dabei auch vor Rose, der Tochter des
Bürgermeisters, nicht halt. Währenddessen bezirzen die Prinzessinnen ihre
Freier in Wolfs Stripclub, dem Happy End, unter ihnen ein ganz besonderes Mädchen
mit einem roten Cape.
Doch Wolf ist nicht der Einzige, der die Unterwelt sein Eigen nennen will:
Beast gewinnt mehr und mehr an Einfluss.
Als ein mächtiges Drachenei auftaucht, das sowohl Beast als auch Wolf in die
Finger bekommen wollen, steht der Krieg zwischen den beiden Gangsterbossen
unmittelbar bevor …
(Quelle: amazon)
Bei „Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens“
handelt es sich um einen Sammelbad mit insgesamt 19 Geschichten von den
verschiedensten Autoren. Das Cover ist wirklich sehr gelungen und der Klappentext
machte mich unheimlich neugierig. Also habe ich mich gespannt ans Lesen
gemacht.
In jeder der 19 Geschichten spielt eine andere Person die
Hauptrolle. Manch eine von ihnen taucht immer wieder und immer häufiger in den
Geschichten auf. Und man merkt schnell irgendwie hängen die Geschichten
zusammen.
Jeder auftauchender Charakter wird hier tiefgründig und
sehr genau beleuchtet. Ganz am Ende des Buches gibt es zudem ein
Personenregister, das ich persönlich als sehr hilfreich empfand. Jede Figur hat
eine ganz eigene Geschichte, die immer im Zusammenhang mit Saint Falls steht.
Die Entwicklung der Charaktere ist hierbei gelungen und nachvollziehbar.
Der Stil der Autoren, im Einzelnen sind es David Michel
Rohlmann, Maria Engels, David Knospe, Jenny Wood, Cat Lewis und Jonas F.
Rohlmann, gefiel mir wirklich gut. Ich bin locker und flüssig durch das Buch
gekommen. Manches Mal ist mir gar nicht aufgefallen das der Autor gewechselt
hat, so sehr war ich im Buch vertieft.
Es gibt verschiedene Erzählperspektiven in diesem
Sammelband. Jeder Blickwinkel ist wichtig, es ergibt sich am Ende ein
schlüssiges Ganzes.
Die Handlungen der Geschichten konnten mich alle
überzeugen. Es gibt hier viel Spannung und Dramatik. Dabei geht es stetig
voran, je weiter man vorankommt desto spannender wird es. Hinzu kommen immer
wieder Wendungen, die mich vollkommen unerwartet getroffen haben. Man weiß als
Leser eigentlich nie worauf es wirklich hinausläuft.
Man kann als Leser hier vollkommen abtauchen, alles um
sich herum vergessen. Und ehe man sich versieht ist man dann, leider, am Ende
des Buches angelangt. Und das Auftauchen in die Realität fällt dann doch
ziemlich schwer.
Alles in Allem ist „Saint Falls: Märchen aus der Welt des
Verbrechens (Sammelband)“  von David
Michel Rohlmann (Hrsg.) ein Buch, das mich komplett gefesselt hat.
Tolle Charaktere, die in den Geschichten der 6
verschiedenen Autoren immer wiederkehren, die tollen Schreibstile der Autoren
und Handlungen, die spannend und dramatisch gehalten sind und in denen man als
Leser auch immer wieder unvorhersehbare Wendungen findet, haben mich begeistert
und wirklich wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei Maria Engels für das eBook!
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