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Gelesen: „For 100 Days – Täuschung (Die 100-Reihe)“ von Lara Adrian

3. Mai 2017
–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 1521 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
384 Seiten
–    Verlag: LYX.digital
(24. April 2017)
–    Sprache: Deutsch
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Jede Täuschung hat ihren Preis …
Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in
Manhattan – die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie
sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine Welt der
Dekadenz, die ihr den Atem raubt – die Welt von Dominic Baine: reich,
arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse im
selben Gebäude bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch
die Schatten ihrer Vergangenheit drohen Avery schon bald einzuholen und
jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören …
(Quelle: LYX)
Lara Adrian war mir als Autorin bis zu diesem Buch noch
unbekannt. Daher war ich wirklich neugierig auf „For 100 Days – Täuschung“, dem Auftakt ihrer
neuen Reihe im LYX Verlag. Das Cover gefiel mir soweit ganz gut und der
Klappentext hat mich richtig angesprochen. Also begann ich gespannt mit dem
Lesen.
Avery gefiel mir zu Beginn richtig gut. Sie war hier
wirklich selbstbewusst und stark, von sich selbst überzeugt. In ihrer
Vergangenheit musste sie so einiges einstecken, Avery aber ist eine Kämpferin.
Dieser Eindruck aber veränderte sich je weiter ich in der Handlung vorankam.
Avery wurde irgendwie ein Spielball von Dominic Bane. Sie vergaß regelrecht wer
sie eigentlich ist. Für sie zählt nur noch Leidenschaft und Sex, alles andere
lässt Avery außer Acht. Sie unterwirft sich Nick, was ich gar nicht so gut
heißen konnte.
Dominic Bane, auch Nick genannt, war bereits zu Beginn
eher kalt und berechnend. Er übt eine gewisse Dominanz aus, das verstärkt sich
im Verlauf der Handlung noch weiter. Auch seinen Egoismus mochte ich nicht
sonderlich. Er ist quasi die Typ Mann von der ich mich eher verhalten würde.
Von seiner Vergangenheit erfährt man nicht unbedingt viel.
Die Nebencharaktere sind eher blass gehalten. Sie tauchen
zwar auf, man erfährt hier aber nicht unbedingt viel über sie.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir richtig gut. Hier
gibt es nichts zu rütteln, Lara Adrian schreibt flüssig und gut.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Avery.
Hierfür wurde die Ich-Perspektive verwendet, die ich hier als passend empfand.
Die Handlung ist so lala. Immer wenn ich dachte, jetzt
kommt was, wurde ich doch wieder enttäuscht. Es herrscht hier sehr viel Erotik
und Leidenschaft vor, diese Szenen drängen sich immer weiter in den
Vordergrund. Ich hatte regelrecht das Gefühl ich würde auf der Stelle treten.
Ab und an ging es ein Stück voran, dann kamen wieder die erotischen Szenen und
alles war zunichte.
Erst gen Ende des Buches trat dann doch noch die Handlung
hervor. Es passierte noch so einiges, zum Teil sogar mit überraschenden
Wendungen.
Das eigentliche Ende hat mich kalt erwischt. Es kommt
dann irgendwie schnell und lässt den Leser mit einem ziemlich gemeinen
Cliffhanger zurück. Ob ich die Fortsetzung, die im August erscheinen wird,
wirklich lese werde ich spontan entscheiden.
Alles in Allem ist „For 100 Days – Täuschung“ von Lara Adrian ein Roman,
wo der Klappentext mehr verspricht als die Handlung halten kann.
Charaktere, die zwar gut ausgearbeitet sind, zum Teil aber Eigenschaften
besitzen, die mir nicht unbedingt zugesagt haben, ein flüssig zu lesender Stil
der Autorin und eine Handlung, die größtenteils leider auf der Stelle tritt und
in der die erotischen Szenen immer mehr in den Vordergrund traten, lassen mich
nicht wirklich zufrieden zurück. Das vorhandene Potential wurde leider nicht
wirklich genutzt.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook und bei der Lesejury für die Leserunde!

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  1. Wie kann man ein Buch von Lara Adrian so schlecht bewerten? Ich kenne es nicht, bin mir aber verdammt sicher, du hast die Handlung nicht verstanden. Vielleicht solltest du dich aus diesen Genre fern halten!

    1. Huch da übertreibt ja jemand maßlos. O.O
      Ehrliche Rezis bedeuten ja nicht dass jemand das Buch nicht verstanden hat. Das Prinzip eines Bücherblogs hast du wohl leider nicht verstanden.

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