Gelesen: „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 949 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
256 Seiten
–    Sprache: Deutsch
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Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in
Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie
sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris.
Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe
um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre
Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte.
Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Sophie
bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für
das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht
ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als
geplant.
French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und
die Liebe.
(Quelle: amazon)
Der Roman „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ stammt von
der Autorin Marie Keller. Es ist das Debüt der Autorin, das mich wirklich sehr
vom Cover her angesprochen hat. Nach Lesen des Klappentextes war dann klar
dieses Buch muss ich lesen. Und genau das habe ich dann auch getan.
Von den Charakteren war ich auf Anhieb sehr begeistert.
Sie alle haben mir richtig gut gefallen, wirkten auf mich authentisch, glaubhaft
und vorstellbar.
Sophie ist die Protagonistin. Sie ist wirklich großartig
gezeichnet. Wenn man sich in ihrer Nähe befindet muss man sich einfach
wohlfühlen. Mir gefiel sehr gut das Sophie für das kämpft was sie unbedingt
möchte und sich auch nicht davon abbringen lässt.
Jean ist ebenfalls gut gelungen. Er ist das perfekte
Gegenstück zu Sophie. Während sie immer herzlich ist wirkte er auch gerne mal
kühl und unnahbar. Außerdem schafft er es immer wieder über das Ziel
hinauszuschießen, da er sehr ehrgeizig ist. Jean ist es auch der hier im Buch
für die kulinarischen Köstlichkeiten sorgt. Da wird dann wirklich jede Frau
weich.
Auch die anderen Charaktere haben mich begeistert. Sie
sind sehr unterschiedlich und facettenreich gehalten, jeder von ihnen ist in
meinen Augen etwas Besonderes.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mich hat es
von Beginn an gepackt. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, daraus wurde
aber nichts. Ich war gefangen im Buch und wollte nicht mehr aufhören.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sophie. Marie
Keller hat hierbei die personale Erzählperspektive verwendet. Dies empfand ich
als sehr passend, denn man ist Sophie so nahe, behält aber dennoch den
Überblick, da man gewissermaßen von oben auf das Geschehen herabblickt.
Die Handlung ist toll. Der Leser findet hier eine richtig
klasse Atmosphäre vor, man fühlt sich einfach sehr wohl beim Lesen. Hinzu
kommen die richtig gelungenen Beschreibungen der Köstlichkeiten, da läuft einem
das Wasser im Mund zusammen.
Doch es geht hier nicht nur ums Essen, man findet auch
viel Liebe vor. Es ist ein eher leichter Liebesroman, der einfach ganz viel
Spaß macht. Gefühle und Emotionen stehen hier an erster Stelle. Manche eine Wendung
hat mich unvorhersehbar getroffen, dadurch wird es auch nicht langweilig.
Und natürlich ist auch die Umgebung sehr interessant und
faszinierend beschrieben. Hier fühlt man sich als Leser als wäre man quasi vor
Ort, es ist alles sehr vorstellbar beschrieben.
Das Ende ist passend. Mir persönlich hat es richtig gut
gefallen, es schließt das Geschehen ganz wunderbar ab und macht es einfach
rund.
Insgesamt gesagt ist „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“
von Marie Keller ein Debütroman, der mich rundum gefangen genommen hat.
Authentische sehr gut beschriebene Charaktere, ein
flüssig lesbarer sehr einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die
mich sowohl vom Thema als auch von der Liebesgeschichte und auch von den
Umgebungsbeschreibungen her wirklich fasziniert hat, haben mich wunderbar
unterhalten und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich bei der Autorin und der NAB für das bereitgestellte eBook!
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