Gelesen: „Der silberne Flügel“ von Tanja Bern

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 447 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
258 Seiten
–    Verlag: Feelings
(2. Februar 2017)
–    Sprache: Deutsch

Berührend, ergreifend, magisch: eine zauberhafte Geschichte
um einen Engel – und eine universale Liebe vor der faszinierenden Kulisse der
schwedischen Skanden!
Im Westen Schwedens bemerkt man in einem Gebiet der Skanden fremdartige
Phänomene, die dazu führen, dass man dort eine Forschungsstation errichtet: Sie
soll vorrangig diese naturkundlichen Erscheinungen untersuchen. Eines Tages
findet man dort einen ungewöhnlichen Mann, der mitten im abgesperrten Gebiet
auf die Felsen geschlagen ist und sich schwer verletzt hat. Elias Nilsson, der
junge Arzt der Station, kümmert sich um den Fremden – und entdeckt
Unglaubliches: Sein Patient ist kein Mensch, sondern ein Engel, der auf der
Suche nach seiner verlorenen Seelengefährtin ist. Als Elias aufgrund von
Intrigen jeglichen Kontakt zu seinem neuen Schützling verliert,  befreit
er den Engel aus der Station und sie fliehen in das Skanden-Gebirge. Doch
dessen Bergpässe sind in den eisigen Wintern Schwedens kaum begehbar …
(Quelle: Feelings)
Die Autorin Tanja Bern ist mir keine Unbekannte. Bisher
haben mich alle ihre Romane immer begeistern können. Umso neugieriger war ich
daher auch auf „Der silberne Flügel“ aus ihrer Feder. Das Cover und der
Klappentext versprachen mir bereits sehr viel und so machte ich mich gespannt
ans Lesen.
Die Charaktere sind alle wirklich sehr gut gelungen. Sie
sind facettenreich, liebenswert und vorstellbar gehalten und ich habe wirklich
jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen.
Keija und Nerya leben im Reich der Engel. Sie sind
Gefährten und eigentlich glücklich. Dann aber entscheidet sich Nerya dazu als
Mensch wiedergeboren zu werden, stößt damit Keija regelrecht vor den Kopf. Also
entscheidet sich Keija seiner Gefährtin zu folgen. Ich konnte mich hier in
beide reinversetzen, habe beide verstanden. Die Handlungen der beiden sind
nachvollziehbar und die beiden Charaktere Keija und Nerya waren mir
sympathisch.
Elias ist der dritte im Bunde. Er ist Arzt und kümmert
sich um Keija als dieser in einer Forschungsstation erwacht. Zwischen den
beiden entsteht ein ganz besonderes Band. Auch Elias gefiel mir richtig gut, er
hat Das Herz genau am richtigen Fleck.
 Der Schreibstil
der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Ich bin sehr flott durch das Geschehen
gekommen und konnte ohne Probleme folgen. Es ist alles sehr bildhaft
beschrieben und somit vorstellbar.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an in ihren Bann
gezogen. Es beginnt alles mit einem Einblick tief in die Gefühle von Nerya und
Keija. Dadurch sind die beiden dem Leser schon sehr nahe. Die Welt der Engel
ist sehr schön beschrieben. Als Leser bleibt man aber nicht lange das Geschehen
wechselt schnell auf die Erde ins schwedische Skanden. Dieser Handlungsort
gefiel mir unheimlich gut. Tanja Bern hat es geschafft und mir diesen Ort sehr
nahegebracht. Als Leser erfährt man im Verlauf der Handlung so einiges über
Engel oder auch Schutzgeister. Ich hat dies sehr fasziniert und ich habe es
sehr interessiert gelesen.
Eigentlich ist das Geschehen eher von der ruhigen Art, im
Verlauf aber kommt Spannung hinzu, die den Leser packt und nicht mehr loslässt.
Man möchte unbedingt wissen was weiter passiert.
Das Ende war ebenfalls spannend und für mich persönlich kam es dann doch sehr
überraschend daher. Ich empfand es als sehr passend und wirklich gut gewählt.
Abschließend gesagt ist „Der silberne Flügel“ von Tanja
Bern ein unheimlich guter Roman, der mich von der Idee her total fasziniert
hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht
und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eigentlich
recht ruhig und leise gehalten ist, in deren Verlauf sich aber immer mehr
Spannung aufbaut, die den Leser nicht mehr loslässt, haben mich überzeugt und
mir wunderbare Lesestunden beschert.
Sehr empfehlenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag, der Autorin und der NAB für das bereitgestellte eBook!

4 Kommentare

  1. Hallo Manja,
    Ich mag es immer, wenn die Rezension den Stil des Buchs widerspiegelt. Du hast so einen schönen, unaufgeregten aber leichten Stil. Der Plot ist mal etwas ganz anderes, es klingt wirklich gut. Engel auf Erden…. du hast mich neugierig gemacht und ich möchte deinen Beitrag auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs verlinken (Link funktioniert ab Freitag).
    Grüße
    Daniela

  2. Was glaubst du eigentlich wer du bist? Immer als erstes ein Buch rezensieren … Das dann an die große Glocke hängen. Wie du es in der Gruppe geschrieben hast … eingebildet hoch zehn. Du bist doch ein niemand, hast nix zu melden. Also hau endlich ab und lass uns in der Gruppe endlich in Ruhe!

    • Liebe anonyme Schreiberin,
      danke für die Einschätzung. Ich habe es zur Kenntnis genommen. Allerdings muss ich dich enttäuschen, so schnell werde ich nicht aufhören, weder mit dem Lesen, noch mit dem Bloggen. Und in der Gruppe bleibe ich auch, ich fühle mich nämlich sehr wohl dort ;).

  3. Liebe Manja,

    ich liebe deinen Blog und komme immer wieder vorbei. Ich habe schon einige interessante Bücher bei dir gefunden. Leider bin ich aber schüchtern, deshalb kann ich nicht öffentlich zu meiner Meinung stehen. Ich hoffe du verstehst das. Mach weiter so!

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