Gelesen: „Engelserwachen (Malakhim 1)“ von Hawa Mansaray

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 6249 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
524 Seiten
–    Verlag: Talawah Verlag (1. Oktober 2016)
–    Sprache: Deutsch

„Die 16-jährige Georgie Eliot wird von ihren
Mitschülern gemobbt und schikaniert. Auf der Flucht vor den handgreiflichen
Übergriffen ihrer Klassenkameraden erleidet sie einen schweren Autounfall.
Moriel, der Todesengel, stellt sie vor die Wahl, in ihr
irdisches Leben zurückzukehren oder im Himmelsreich eine wichtige Aufgabe zu
übernehmen. Georgie entscheidet sich gegen ihr bisheriges Sein und wird zu
einer Malakhim, einem Halbengel.
Aber auch im Paradies ist nicht alles Gold, was glänzt.
Als der mysteriöse Cedric, der Georgie magisch anzuziehen scheint, ihr eine
uralte Prophezeiung offenbart, steht das Böse bereits kurz davor, das
Himmelsreich zu stürzen und die Menschheit zu vernichten. Längst hat Luzifer
seine Schergen ausgesandt, um Feuersbrunst und Tod über die Welt zu bringen.
Ein Kampf zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle, und
eine außergewöhnliche Liebe ohne jegliche Vernunft, entfacht.“
(Quelle: Talawah
Verlag)
Der Fantasyroman „Engelserwachen“
stammt aus der Feder der Autorin Hawa Mansaray. Es ist der erste Teil der „Malakhim“
– Reihe. Vom Cover und Klappentext her wurde ich sehr angesprochen, also habe
ich mich mit recht hohen Erwartungen ans Lesen gemacht.
Die Protagonistin
Georgie ist eigentlich richtig gut gelungen. Sie wirkte recht nett auf mich,
nur leider ging sie mir des Öfteren doch ziemlich auf die Nerven. Außerdem
schien es mir doch etwas unrealistisch das sie nach dem Mobbing, das sie
erfahren musste, nicht wütend oder so ist. Außerdem handelte mir Georgie doch
ein wenig zu wenig, sie wirkt etwas zu passiv in eindeutigen Szenen. Ab und an
blitzt durch was sie kann, aber eben nicht immer.
Cedric gefiel mir
unheimlich gut. Er wirkte sehr mysteriös und geheimnisvoll. Er hat zudem einen
richtig starken Willen, möchte verhindern, dass sich die Prophezeiung erfüllt. Zwischen
ihm und Georgie gibt es immer wieder Stellen wo sich die beiden annähern. Das
gefiel mir sehr gut, denn es zeigt, dass Cedric im Inneren anders ist als er
sich nach außen gibt.
Neben den beiden
gibt es noch andere Charaktere, die mir persönlich gut gefallen haben. Hier
gibt es ein paar über die ich gerne mehr erfahren hätte, da sie sehr
interessante Züge aufzeigten.
Der Schreibstil
der Autorin ist gut und einfach zu lesen. Ich bin recht flott und flüssig durch
das Geschehen gekommen, konnte soweit gut folgen.
Die Handlung hat
mich nicht ganz überzeugen können. Von der Idee her ist es wirklich toll, ich
hatte Freude dabei Georgie und den anderen durch das Geschehen zu folgen. Nur
leider blieb die Spannungskurve nicht konstant oben. Es schwankte in meinen
Augen immer wieder. Ich hatte außerdem ein paar Probleme mit dem Einstieg. Es
wirkte alles sehr neuartig auf mich, ich musste mich erst eingewöhnen. Nach ein
paar Seiten ging es dann aber gut.
Das Ende wirkte
etwas schnell abgehandelt. Es bleiben auch einige offene Fragen, die wohl im
zweiten Teil aufgegriffen werden. Ob ich ihn lese entscheide ich dann aber
spontan.
Zusammengefasst
gesagt ist „Engelserwachen“ von Hawa Mansaray ein Auftaktband von dem ich mir doch
mehr erwartet hatte.
Charaktere, die an sich recht gut ausgearbeitet sind und ein gut zu
lesender Stil der Autorin stehen einer Handlung gegenüber, die von der Idee her
interessant war mich aber von der Spannung her nicht ganz überzeugen konnte.
Der Klappentext hat hier mehr versprochen als das Geschehen letztlich halten
konnte. Ich bin doch sehr zwiegespalten.
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag und der Autorin für das eBook und die Leserunde!
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