Gelesen: „Erdbeeren im Sommer“ von Anja Saskia Beyer

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 1973 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
302 Seiten
–    Verlag: Tinte & Feder (16. Mai 2017)
–    Sprache: Deutsch
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Berührend, einfühlsam und amüsant nimmt Anja Saskia
Beyers neuer Erfolgsroman den Leser mit auf eine Reise, bei der man neben der
italienischen Kulinarik das Leben in seiner ganzen Tragik zu schmecken meint.
Enttäuscht und mit Wut im Bauch sitzen Luisa und Mona in
ihrem VW-Bus auf dem Weg nach Süditalien. Nach einem missglückten Heiratsantrag
und einem handfesten Ehekrach brauchen die beiden Freundinnen dringend einen
Ortswechsel. Und da bieten sich Tante Giulias idyllischer Erdbeerhof und das
kleine mediterrane Ristorante geradezu an. Was die beiden dort erwartet, ist
allerdings weit mehr als schmackhafte Erdbeeren und italienische Küche: Luisa
wird ihre alte Jugendliebe Mat­teo wiedertreffen und auf ein Geheimnis stoßen,
das sich um ein außergewöhnliches Kochbuch rankt. Als Tante Giulia über­raschend
abreist, sind Luisa und Mona gezwungen, tief in die Familiengeschichte
einzutauchen, die sie bis in die turbulenten 50er Jahre zurückführt. Die
Ereignisse von damals werden Lui­sas Leben verändern – auf eine Weise, wie sie
es nie für möglich gehalten hätte.
(Quelle: amazon)
Der Roman „Erdbeeren im Sommer“ stammt von der Autorin
Anja Saskia Beyer. Ich kannte die Autorin bereits und war hier wirklich
gespannt auf diese Geschichte. Der Klappentext und auch das Cover sprachen mich
sehr an und so begann ich neugierig mit dem Lesen.
Die Charaktere sind der Autorin wirklich gelungen. Sie
alle sind sehr gut gezeichnet, vorstellbar und die Handlungen sind
nachzuvollziehen.
Luisa wirkte auf mich sympathisch. Sie ist Halbitalienerin
und sehr temperamentvoll. Ich mochte Luisa richtig gerne, auch das sie sich
nach eine eigenen Familie sehnt ist sehr gut nachzuvollziehen. Ich habe mich
sehr gut mit Luisa identifizieren können, wie sie versucht ihren Platz im Leben
zu finden.
Mona begleitet Luisa nach Italien. Auch bei ihr ist nicht
alle Eitel Sonnenschein, warum sie aber eine Ehekrise hat erfährt man als Leser
kaum. Auch Mona war mir sympathisch, die beiden Frauen ergänzen sich gut, geben
ein richtig gutes Team ab.
Neben den beiden genannten Frauen gibt es noch andere
Charaktere in der Geschichte. Auch sie haben mir sehr gut gefallen, ich konnte
sie mir gut vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und gut zu lesen.
Ich bin sehr flott durch das Geschehen gekommen, konnte ohne Probleme folgen.
Es gibt hier zwei Erzählebenen. Zum einen wird in der
Gegenwart erzählt. Zwischendrin gibt es aber auch immer wieder Sprünge in die
Vergangenheit, beginnend mit dem Jahr 1943. Hier sind es dann die Figuren
dieser Zeit, die das Geschehen schildern.
Die Handlung selbst hat mich fasziniert und wirklich gut
unterhalten. Es ist quasi eine Geschichte in einer Geschichte, was zusammen
letztlich ein stimmiges Ganzes ergibt. Es geht spannend zu aber auch die Gefühle
und Familiengeheimnisse kommen nicht zu kurz.
Und so ganz nebenbei gibt es noch ganz tolle
Umgebungsbeschreibungen, man findet sich als Leser in Italien wieder. Fernweh
ist hier vorprogrammiert.
Das Ende ist sehr stimmig und hat mich vollkommen
begeistert. Es passt, schließt gut ab und macht das Geschehen einfach rund.
Alles in Allem ist „Erdbeeren im Sommer“ von Anja Saskia
Beyer ein Roman, der den Leser ins ferne Italien entführt und dabei in seinen
Bann ziehen kann.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und
flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten
ist und in der auch Gefühle eine Rolle spielen, haben mich wunderbar
unterhalten und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte eBook!
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