Gelesen: „In der Liebe ist die Hölle los (Catalea Morgenstern 1)“ von Benne Schröder

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 1404 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
400 Seiten
–    Verlag: LYX.digital
(24. April 2017)
–    Sprache: Deutsch
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Catalea Morgenstern will nur eins: ein ganz normales
Leben und ihre Familie vor anderen geheimhalten. Doch als ihr Freund sie wegen
ihrer Geheimniskrämerei verlässt, sieht Catalea ein, dass es so nicht mehr
länger weitergehen kann. Als ihr Vater sie bittet, endlich in das Familienunternehmen
einzusteigen, gibt Catalea widerwillig nach: Denn ihr Vater ist der Teufel, die
Hölle seine Firma und das Geschäft mit dem Tod eine gefährliche Angelegenheit.
Catalea verstrickt sich bald schon in einen Machtkampf, bei dem sie nicht nur
ihr Leben, sondern auch ihr Herz aufs Spiel setzt …
(Quelle: LYX)
Der Roman „In der Liebe ist die Hölle los“ stammt vom Autor Benne Schröder.
Es ist der erste Roman des Autors, den ich in die Hände bekommen habe. Das
Cover und auch der Klappentext machten mich sehr neugierig und so begann ich
gespannt mit dem Lesen.
Die Charaktere dieses Romans haben mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Sie
alle wirkten auf mich authentisch und glaubhaft gezeichnet.
Catalea ist die Protagonistin. Doch sie ist nicht irgendwer, nein Catalea
ist die Tochter des Teufels. Sie arbeitet seit kurzen für ihren Vater in dessen
Unternehmen, hilft dort mit die Toten in die Hölle zu überführen. Zu Beginn
wusste ich Catalea eigentlich nicht richtig zu nehmen, immerhin schlummert auch
in ihr die dunkle Seite ihres Vaters. Innerlich ist Catalea sehr zerrissen, sie
ist sehr mürrisch und hat einen ziemlich dunklen Humor. Sie ist aber
gleichzeitig auch eher einsam und sucht ihren Platz im Leben. Mit der Zeit,
nachdem ich sie immer besser kennengelernt habe, mochte ich sie letztlich aber richtig
gerne.
Timur gefiel mir ebenso richtig gut. Er möchte Catalea eigentlich helfen,
will sie schützen. Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Timur ist aber
ungefähr genauso mürrisch wie Catalea, sieht dazu sehr gut aus und ist verdammt
sexy.
Neben den beiden gibt es noch diverse andere Charaktere, die mir ebenfalls
richtig gut gefallen haben. Manche von ihnen sind vielleicht etwas merkwürdig,
doch was ist in diesem Roman schon normal?
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und lässt sich herrlich leicht
und locker lesen. Ich habe den Roman in einem Rutsch gelesen, musste ab und an
auch ziemlich schmunzeln. Der Humor kommt hier ebenfalls nicht zu kurz.
Die Handlung ist wirklich ganz toll umgesetzt. Die Idee dahinter gefiel mir
richtig gut. Es ist zum einen richtig spannend, denn es gilt einen Mord
aufzuklären. Doch es herrscht nicht nur Spannung vor, als Leser findet man hier
eine richtig gelungene Mischung aus Humor, Liebe und sehr prickelnden Szenen.
Immer wieder geschehen hier Dinge, die man so auf keinen Fall erwartet. Die vom
Autor geschaffene Welt ist düster und geheimnisvoll, gleichzeitig aber auch
extrem reizvoll. Ich habe mich einfach total wohl gefühlt beim Lesen.
Der Schluss dieses Romans ist spannend und passt wirklich verdammt gut zur
Gesamtgeschichte. Er macht das Geschehen hier rund, gleichzeitig aber ist man
auch neugierig auf die Fortsetzung, die im November erscheinen wird. Ich werde
sie auf jeden Fall lesen.
Insgesamt gesehen ist „In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder
ein Roman, der mich auf Anhieb mitgerissen hat.
Sympathische sehr gut ausgearbeitete Charaktere, von denen man manche einen
mag, manch einen aber eher nicht, ein leicht und flüssig zu lesender Stil des
Autors und eine Handlung, die sowohl spannend gehalten ist, mich aber auch mit
Humor und viel Gefühl begeistern konnte, haben mir wunderbar unterhalten und machen
Lust auf die Fortsetzung.
Absolut zu empfehlen!
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